Liebherr-Krane spielen bei Bauarbeiten der Queensferry-Crossing-Brücke eine herausragende Rolle

Liebherr-Krane spielen bei Bauarbeiten der Queensferry-Crossing-Brücke eine herausragende Rolle

Liebherr-Krane spielen eine bedeutende Rolle beim Bau der neuen Queensferry-Crossing-Brücke über den Firth of Forth in Schottland. Beim Bau der drei Brückenpylone wurden drei Liebherr Turmdrehkrane eingesetzt, die wiederum von zwei Liebherr-Raupenkranen unterstützt wurden. Mehr als zehn unterschiedliche Mobilkrantypen und Produkte aus drei Geschäftsfeldern von Liebherr kamen für die Dauer des gesamten Projekts zum Einsatz. Zuletzt belieferte Liebherr seinen Stammkunden Bernard Hunter mit einem 500-Tonnen- und einem 300-Tonnen-Kran, die beim Abbau der drei Liebherr-Turmdrehkrane 630 EC-H 40 eingesetzt wurden.

Von Beginn des ehrgeizigen Queensferry-Construction-Projekts im November 2011 an spielten die Produkte von Liebherr eine besondere Rolle. In der frühen Konstruktionsphase wurden die drei identischen Liebherr-Turmdrehkrane 630 EC-H 40 40-Tonnen- aufgestellt, um die drei 207m hohen Brückenpylone zu errichten, die als Stützen für die Queensferry-Crossing-Brücke dienen sollen. Diese neue, 2,7km lange Brücke ist die längste Schrägseilbrücke der Welt mit drei Pylonen und liegt direkt neben der Forth Road Bridge über den Forth Estuary in Schottland.

Die drei Liebherr-Turmdrehkrane 630 EC-H 40 wurden von zwei Liebherr-Raupenkranen LR 1300 der Eigentümer- und Betreibergesellschaft Ainscough Crane Hire Ltd. unterstützt. Einer der Krane war hierfür auf einer Barke im Fluss montiert worden. Der zweite Kran stand am Ufer zur Unterstützung der Barke, das heißt. zum Entladen von Bauteilen, die an den Fuß der Pylone transportiert werden sollten. Insgesamt betrieb die Ainscough Crane Hire auf der Queensferry-Crossing-Baustelle zwölf unterschiedliche Typen mobiler Liebherr Teleskop- und Gittermastkrane. Die Krane reichten von einer Größe von 40 bis 500 Tonnen und wurden zum Heben der für den Brückenbau erforderlichen Bauelemente eingesetzt. Bei diesem Projekt wurde fast mindestens eines aller von Liebherr produzierten Teleskopkranmodelle eingesetzt.

Erst kürzlich erhielt ein Stammkunde von Liebherr, das Familienunternehmen Bernard Hunter aus Edinburgh, den Zuschlag der Forth Crossing Bridge Constructors (FCBC) für den Abbau der drei Liebherr-Turmdrehkrane 630 EC-H 40. Um diese Aufgabe umzusetzen, erwarb das Unternehmen zwei neue Krane von Liebherr: Einen 500-Tonnen-Mobilkran vom Typ LTM1500-8.1, mit einem festen 35-m-Nadelausleger. Dieser wurde eingesetzt, um die Anker von der Brückenkonstruktion des Turmdrehkrans mit einem Gewicht von fünf Tonnen bei einem Radius von 57m und einer Höhe von 90m abzubauen. Mit dem Kran wurden anschließend auch der Ausleger, der Kopf, die Kabine und das Drehwerk abgebaut. Zusätzlich zum LTM 1500-8.1, wurde auch ein 300-Tonnen-Mobilkran vom Typ LTM 1300-6.1 verwendet, um den Gegenausleger, den Rahmen der Hebezeugeinheit und die Ballastblöcke zu entfernen. Dieser Kran verfügt über eine Hubkraft von 22,2 Tonnen bei einem Radius von 22m und einer Höhe von 55m.

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