Mit Lichtgeschwindigkeit Richtung Zukunft

Mit Lichtgeschwindigkeit Richtung Zukunft

Großaitingen. Zahlreiche Besucher haben vom 20. bis zum 22. Juli die Hausmesse der Firma Kronobau im bayerischen Großaitingen bei Augsburg besucht. Das Treffpunkt.Bau-Team war vor Ort, um sich ein Bild vom Unternehmen und dessen Leistungen zu machen und um sich mit dem Geschäftsführer Hans-Günter Claußen über die Zukunft des Breitbandausbaus zu unterhalten.

Eröffnet wurde die Hausmesse mit einem symbolischen Akt: Zusam­men mit dem Großaitinger Bürgermeister Erwin Goßner und dem stellvertretenden Leiter des Bayerischen Breitbandzentrum Christian Schmitz durchtrennte Hans-Günter Claußen ein Kupferkabel. „Wir möchten, dass unsere Generation, die nächste Generation sowie die übernächste Generation eine tolle Zukunft haben und sich beruflich weiterentwickeln können. Der Trend geht in die Richtung Home-Of­fice und das bedeutet: Wir brauchen Glas. Das Kupferkabel macht seinen Dienst, aber es ist lediglich eine Übergangslösung. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich glaube nicht, dass das Kupferkabel die Zukunft sein wird“, eröffnete Claußen die Messe.

 

Breit aufgestellt – Experten im Glasfaserausbau

Planung, Wegesicherungsverfahren, Hoch- und Tiefbau, Montagen, Einmessungen, Dokumentation und Baugeräte-Vermietung – das alles gehört zum Leistungsspektrum der Kronobau. Unternehmen, die den Glasfaserausbau in seiner gesamten Komplexität bewälti­gen und komplett „aus einer Hand“ anbieten, gibt es in Deutschland allerdings nur wenige. Und genau hier liegt die Stärke der Breitband­ausbau-Experten: „Der Tiefbau wird bei uns von Fachleuten betreut. Von Bauingenieuren, Bauleitern, Technikern und Monteuren in allen Fachbereichen. Nur so können wir gewährleisten, dass der deutsche Standard der Technik gehalten werden kann“, so Claußen.

Dabei setzen die Kronobau und deren Partnerfirmen auch auf in­novative Techniken und Arbeitsweisen, die allesamt im Rahmen der Hausmesse näher begutachtet werden konnten. Darunter beispiels­weise die Beweissicherung mittels GPS-Einmessung, Ultraschall-Auf­nahmen, Bodenanalysen sowie die Einmessung via Drohnentech­nik. „Wenn wir Trassen bauen, die unter Bäumen sind, brauchen wir Tachymeter, spezielle Einmessungsverfahren, die sehr zeitaufwen­dig sind. Mit einer lasergesteuerten Drohne und einer Wärmequelle können wir bis auf 3 bis 5 Zentimeter direkt aus der Luft einmessen“, so Claußen. Eines der Partnerunternehmen, der italienische Her­steller Simex, ergänzt das Kronobau-Leistungsspektrum mit seiner Expertise im Fräsen von schmalen Gräben und Schnitten. Die selbst­nivellierende Simex RWA 500 Radfräse mit Tiltfunktion eignet sich beispielsweise ideal für die Verlegung von Glasfaserkabeln. Sie fräst auch kompaktes Material wie Asphalt und Beton und gleicht, dank ihrer Schwenkfunktion, bis zu 200 mm Schrägstand spielend aus.

 

Zum Wohl der Mitarbeiter und des Unternehmens

„Geht‘s den Mitarbeitern gut, geht‘s auch dem Unternehmen gut.“ Das weiß auch Hans-Günther Claußen. Deshalb legt der Firmen­gründer und Chef, dessen Unternehmen für den Breitbandausbau in ganz Süddeutschland tätig ist, großen Wert auf Teamwork und Menschlichkeit. Denn nicht nur das Lebensalter spiele eine wichti­ge Rolle für gute Arbeit, sondern auch Freude und Motivation. „Wir haben ein neuartiges Konzept entwickelt, bei dem unser Team von Fachleuten in unserer eigenen Akademie, der Kronobau-Akademie, geschult wird. So schaffen wir unseren eigenen Nachwuchs und gliedern Menschen, die über 50 sind und keinen Job mehr finden, wieder ins Arbeitsleben ein“, erzählt Claußen. Um den Anforderun­gen des digitalen Zeitalters gerecht zu werden und den Glasfaser-ausbau weiter voranzutreiben, wird das Kronobau-Personal in der Akademie zudem regelmäßig in der Anwendung der neuesten Technologien geschult.

 

 

Text und Bilder: Gloria Schaffarczyk & Manfred Zwick

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