Coreum übertrifft alle Erwartungen

Coreum übertrifft alle Erwartungen

Betritt man das Foyers des Forums, erinnert die Atmosphäre an einen Bienenstock – geschäftiges Treiben auf allen Etagen – allein das Summen fehlt. Am Empfang registrieren sich ankommende Gäste, Teilnehmer von Trainings und Tagungen wechseln zwischen den Besprechungsräumen, den Werkstätten, der Galerie und dem Restaurant. Wieder andere besichtigen die Ausstellung in der Expohalle oder schauen noch kurz im hauseigenen Merchandise-Shop vorbei, um das eine oder andere Souvenir zu erwerben. Dazwischen mischen sich die Mitarbeiter, deren Arbeitsplatz das Coreum ist. Jeder kommt mit jedem ins Gespräch, es wird diskutiert und gelacht – offener Austausch ist Programm.

Vor den Toren Frankfurts erstreckt sich das Coreum auf einem Areal von rund 200.000 m². Verteilt auf dem weitläufigen Innen- und Außengelände beherbergt es dauerhaft über 100 Maschinen und gut 300 Anbaugeräte. Der Standort wurde mit Bedacht gewählt, denn eine gute Verkehrsanbindung ist wichtig, wenn man Dreh- und Angelpunkt werden will. So ist der internationale Flughafen in Frankfurt am Main in 30 Fahrminuten zu erreichen, ebenso der nächstgelegene ICE-Bahnhof.

Die Vision war groß, die Ankündigung laut und dementsprechend hoch waren die Erwartungen, als im vergangenen Herbst das „Herz der Baubranche“ zu schlagen begann. Als Forum und Treffpunkt der europäischen Bauindustrie war es angekündigt worden und sollte auf noch nie dagewesene Weise Theorie und Praxis, Austausch und Kooperation, Innovation und Bildung miteinander verbinden.

Nach 222 Tagen im Echtbetrieb und über 10.000 Besuchern lässt sich eine Sache klar erkennen: Mit dem Coreum begann eine Erfolgsgeschichte, die schon jetzt alle Erwartungen übertrifft. Ursprünglich von Kiesel ins Leben gerufen ist Coreum längst eine eigenständige Gesellschaft, die sich als Plattform für alle Marken und Hersteller der Branche versteht. So liest sich auch die Liste der Partnerunternehmen wie das Who-is-who derselben. Diese Partner tragen maßgeblich dazu bei, dem Leistungs- und Tätigkeitsfeld der drei Hauptbereiche Ausstellung & Demonstration, Aus- und Weiterbildung, sowie Konferenz und Event Leben einzuhauchen.

„Als wir im Herbst 2018 die Eröffnungswoche gefeiert haben, waren wir begeistert vom Zuspruch unserer Kunden und Partner. So konnten wir in fünf Tagen 2.500 Gäste aus insgesamt 25 Nationen begrüßen“, beschreibt Kathrin Kiesel, Geschäftsführerin der Coreum GmbH, die Anfänge. „Inzwischen waren bereits über 10.000 Besucher bei uns. Eine Zahl, die wir nicht zuletzt unseren Partnerunternehmen zu verdanken haben, die zahlreiche Schulungen, Maschinentests und Händlertreffen im Coreum veranstaltet haben.“

„Mitunter war die Dynamik, mit der sich die Besucherzahlen entwickelt haben, eine Herausforderung für uns. Besonders am Anfang hat uns das sehr gefordert“, erläutert Prokurist Björn Hickmann, der im Coreum verantwortlich zeichnet für die Findung und Integration von Partnerunternehmen. „Aber inzwischen haben sich die Abläufe eingespielt.“

So finden mittlerweile zeitgleich Trainings, Tagungen und Praxistests auf dem Gelände statt. „Charakteristisch ist dabei vor allem die enorme Bandbreite: Unter den Besuchern befinden sich ebenso Fahrer wie Geschäftsführer, die Veranstaltungsgröße variiert zwischen Dreiergruppe und Groß-Event, das Format der Veranstaltungen wird individuell zugeschnitten und angepasst“, beschreibt Maximilian Schmidt, ebenfalls Geschäftsführer der Coreum GmbH, die Herangehensweise. „Die räumliche Nähe von Schulungsflächen, Seminar- und Tagungsräumen und Gastronomie erlaubt es uns, hier exakt passende und einmalige Pakete zu schnüren.“

Vom zweistündigen Fahrertraining bis hin zum mehrtägigen Branchen-Workshop mit Sterne-Catering und Weinprobe ist alles möglich. Kaum verwunderlich, dass längst auch Verbände und Politik zu den Gästen im Coreum gehören.

„Das Feedback, das wir erhalten, ist bisher durchweg positiv, manchmal sogar beinahe überschwänglich“, beschreibt Kathrin Kiesel die bisherigen Erfahrungen. „Egal ob bei den Azubi-Tagen eines Tiefbauers, einer Sicherheitsunterweisung für 140 Mitarbeiter oder bei einer internationalen Händlertagung. Das ist für uns Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind – und natürlich auch Ansporn noch größer zu denken.“

Der Kalender ist bereits gut gefüllt. Für das erste Jahr hat man sich das Ziel gesetzt, dass jeder Gast einen Aufenthalt erlebt, den er nicht so schnell vergisst, und gerne wiederkommen möchte. „Und auch noch weitere Großveranstaltungen möchten wir im laufenden Jahr noch ins Haus holen“, so Kiesel.

Insbesondere bei Unternehmen von außerhalb der Baubranche erfreut sich die Eventlocation mit dem Slogan „Faszination Baumaschinen live erleben“ wachsender Beliebtheit. Aber auch innerhalb der Branche ist sie Gesprächsthema. „Denn heute dreht es sich in unserer Branche nicht mehr nur um Bagger, Bulldozer und Baucontainer“, so Schmidt, „sondern viel eher um High-Tech, Smart Technology und intelligente Maschinen. Wir sind deshalb besonders stolz, dass nicht nur spannende Partner auf uns zukommen, sondern auch Hochschulen den Kontakt zu uns suchen. Das Coreum, davon sind wir überzeugt, kann dazu beitragen, das Image der Bauindustrie attraktiver machen, weil es einen einmaligen Blick auf das Thema gewährt und es hautnah erlebbar macht. Wir sind stolz darauf, die Plattform dafür zur Verfügung zu stellen.“

 

Text und Bilder: Coreum

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