Praktischer Brecher mit weniger Bandverschleiß

Praktischer Brecher mit weniger Bandverschleiß

Erdbau, Abbruch und Recycling: Das sind die Spezialgebiete der Bauunternehmung Kelberger, ein bayerisches Familienunternehmen, das von Roland Kelberger geführt wird. Seit nun schon 28 Jahren gibt es die Firma, die in Hebertsfelden im Rottal-Inn ansässig ist. Bereits 1995 entschied sich das Unternehmen dazu, sich auch dem Thema Bauschuttrecycling zu widmen. Der Fuhrpark des Unternehmens, der aus 8 Hydraulikbaggern, 7 LKW, einem Lader und zwei Brechanlagen besteht, wurde nun kürzlich durch den Brecher Giporec R90 FDR Giga erweitert.
Auf der Suche nach einem Brecher mit Abzugsrinne unter dem Rotor, um den Bandverschleiß zu verringern, stieß Roland Kelberger im letzten November auf einen Bericht der Firma Wohlschlager in unserem Magazin. Auf der Steinexpo sah sich der erfahrene Inhaber die Mitbewerber-Produkte an – entschied sich aber aufgrund des Artikels dafür, den Schweizer Brecherspezialisten Gipo (Gisler Power) zu kontaktieren. Bereits zwei Tage nach dem ersten Telefonat machte sich Jesse Eugen Gasser, der unter anderem den Vertrieb des Unternehmens Gipo in Süddeutschland betreut, auf den Weg zu seinem Kunden nach Hebertsfelden. Der Brecher des Schweizer Herstellers überzeugte Roland Kelberger. Das Vorsieb des Brecheinlaufs des Giporec R90 FDR Giga ermöglicht höhere Produktionsmengen.
Der Brecher besitzt eine nachgeschaltete Siebeinheit, wodurch Materialgrößen von 0,8 bis 0,60 erreicht werden. Die Nachsiebeinheit, auch Gigaeinheit genannt, ist abnehmbar, wodurch der 35,4 Tonnen schwere Brecher ohne Sondergenehmigungen transportiert werden kann. Die Maschine kann auch ohne die Nachsiebeinheit betrieben werden. Das Überkorn-Rückführband ist um 180 Grad schwenkbar, wodurch eine Verwendung als Haldenband ermöglicht wird. Die Kelberger-Anlage hat zusätzlich ein schwenkbares Seitenaustragsband für die FDR-Vorsiebmaschine. Speziell diese Maschine hat optional einen Vorfilter beim Motorwasserkühler. Mithilfe einer Funkfernsteuerung kann der Maschinist die Frequenz der Aufgabenrinne vom Bagger aus ändern.

Kelberger setzt den Brecher in den eigenen Kiesgruben und im eigenen Recyclingbetrieb ein. Der Brecher stellt dort unter anderem Kiessplitt für den Straßen- und Wegebau her. Darüber hinaus ist die Maschine im Lohnbrech-Einsatz unterwegs. Das gewonnene Asphaltmischgut wird dann als Zuschlagstoff für Bitumengemische verwendet. Kelberger plant derzeit eine Einsatzzeit des Brechers von ca. 1.000 Betriebsstunden pro Jahr.

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