Flexibler Minigrader für vielfältige Aufgabengebiete

Flexibler Minigrader für vielfältige Aufgabengebiete

Nach einem Entwicklungszeitraum von 4 Jahren stellte die Ideenschmiede des Unternehmens Stehrs aus dem oberhessischen Schwalmtal Mitte November voller Stolz ihre neueste Erndung vor: den Minigrader SUG 20. Der bis zu 3,5 Tonnen schwere Grader ist einfach zu transportieren, aber dennoch leistungsfähig. Der abgasarme Dieselmotor erzeugt 30 kW. Die Leistung wird über vier Radnarbenölmotoren auf die Allrad-gelenkten Räder gebracht. Die Hydraulikanlage wurde so umgebaut, dass sich die Arbeitsbewegungen gefühlvoll, proportional über einen Joystick steuern lassen. Dadurch lässt sich eine automatische Steuerung nur über eine Steckverbindung mit den Proportionalventilen adaptieren. Der kleinste Grader ist nur 1,4 Meter breit, bei einem Gewicht von 2,7/3,5 Tonnen, einem Radstand von 2,8 m und einer Höhe von unter 2 m. Über eine Allradlenkung sind Arbeiten auf engstem Raum möglich. Die Schar lässt sich von 1,4 m auf 2,2 m verbreitern. Dies ist nur mit der von Stehr erfundenen Knickschar möglich. Daran sind absenkbare Aufreißzähne, bestehend aus handelsüblichen Rundschaftmeißeln, angebracht, um festeren Boden zu lockern. Über eine Schnellwechselvorrichtung lässt sich der Stehr Plattenverdichter SBV 160 HF mit 2 X 80 KN Wuchtkraft, ebenfalls nur 1,4 Meter breit, gegen das Frontschild oder gegen eine Kehrmaschine austauschen. Mit diesem werden durch die gerichteten Schwingungen Verdichtungsergebnisse erreicht, die mit keiner Walze in der gleichen Größenordnung erreicht werden. Und das mit kaum merkbaren Schwingungen in der Umgebung. Eine Lasersteuerung kann ohne Probleme angebaut werden, da die dafür benötigten Proportionalsteuerventile bereits vorgesehen sind.

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