Belgischer Spezialstahl für neuen Saarkipper

Belgischer Spezialstahl für neuen Saarkipper

Am 18. und 19. März hat die Torpedo-Gruppe unter dem Motto „Für viel Kies und wenig Schotter“ eine Kipperschau im saarländischen Püttlingen veranstaltet. An beiden Tagen konnte sich eine ausgewählte Teilnehmerschaft nicht nur von der Leistungsfähigkeit der neuen Kipper-Modelle von Mercedes-Benz, sondern unter anderem auch vom „neuen Saarkipper“ des Unternehmens Gergen Kipper- und Fahrzeugbau aus St. Ingbert überzeugen.

Stahl für hohe Belastungen

Traditionell hat man es bei Gergen schon immer mit dem Transport schweren Materials wie beispielsweise Schlacken und Abraummaterial zu bzw. von den Hütten und Halden zu tun. Aufgrund dessen musste auch der neue Saarkipper den entsprechenden, schweren Praxisanforderungen genügen. Einer der Voraussetzungen bei der Entwicklung hat dem Tre­punkt.Bau-Team Werner Faul, Kundenberater bei Gergen, erläutert: „Für den neuen Saarkipper war es erforderlich, höchstwertigen Stahl zu verwenden und wir sind dadurch auf den Quard-Stahl von NLMK in Clabecq/ Belgien aufmerksam geworden, der uns von anderen Unternehmen, die bereits sehr gute Erfahrungen mit dessen Qualität gemacht haben, empfohlen wurde.“

Wirtschaftlichkeitssteigerung

Wie Werner Faul darüber hinaus erläuterte, hat sich Quard-Stahl besonders durch seine Verarbeitungseigenschaften bewährt. Er zeige beispielsweise beim Kanten keine Sprödigkeit und zeichne sich gleichzeitig durch bessere Schweißeigenschaften aus. Dabei stellt für ihn die hohe Verzugsfestigkeit einen weiteren Vorteil dar, da dadurch weitere nachfolgende Produktionsschritte auf der Richtbank eingespart werden können. Gleichzeitig weist der Quard-Stahl eine sehr glatte, fehlerfreie Ober‑äche auf, wodurch beim Abkippen weniger Abrieb erzeugt wird. Das bedeutet für den neuen Saarkipper eine höhere Verschleißfestigkeit und damit verbunden eine längere Lebensdauer.

Herstellungsverfahren garantiert hohe Qualität

Jörg Langenhuizen, Business Area Manager Quard & Quend Central Europe, legte im weiteren Gespräch mit der Redaktion dar, dass die Qualität von Quard im Gesamtherstellungsprozess begründet ist, der bereits bei der Reinheit des Rohsto­es anfängt. Die Feinkörnigkeit des Gefüges und der sehr niedrige Gehalt an Stahlschädlingen ermöglichen im Zusammenwirken mit dem Fertigwalzverfahren und der modernen Vergütungslinie in Clabecq/ Belgien die besonderen Eigenschaften von Quard.

Erschließung neuer Konstruktionspotentiale

Durch den Einsatz des Quard-Stahls wurde es Gergen ebenso möglich, konstruktiv andere Wege zu beschreiten. Der Muldenboden des neuen Saarkippers konnte erstmals aus nur einem Teil gefertigt werden. Arndt Kreutzer, geschäftsführender Gesellschafter abschließend: „Unser Ziel war es, unseren Kunden einen klaren Nutzen zu verscha­en. In der Zusammenarbeit mit NLMK haben wir einen Partner und das passende Material gefunden, mit dem wir dieses realisieren konnten“.

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