Sicherheitsbekleidung für höchste Beanspruchungen

Sicherheitsbekleidung für höchste Beanspruchungen

Koblach/Österreich. Hier in Vorarlberg ist das Unternehmen Pfanner Schutzbekleidung zu finden. Seit nunmehr 27 Jahren hat man sich den Ruf als qualitativ hochwertiger Entwickler und Produzent von Funktions- und Schutzbekleidung für die unterschiedlichsten Bereiche erarbeitet. Im Zuge der weiteren Expansion hat Pfanner sich vor zwei Jahren an den neuen Standort in Koblach verlegt. Die Treffpunkt.Bau-Redaktion war persönlich dort, um sich von der hohen Qualität der Produkte zu überzeugen.

Neben Koblach gibt es noch zwei weitere Produktionswerke. Durch das über 3.000 m² große Lager können die Kunden jederzeit bedient werden. Im eigenen Inhouse-Shop werden die Kunden direkt beraten. Mittlerweile hat sich das Unternehmen zu einem Global-Player entwickelt. Die Produkte werden über mehr als 500 Händler auf allen Kontinenten vertrieben.

 

Von Kopf bis Fuß versorgt

Wie Anton Pfanner im Gespräch darlegte „kann der Kunde von Kopf bis Fuß alles bekommen, was er zum sicheren Arbeiten benötigt“. Das beginnt bei dem passenden Schuhwerk, das sich beispielsweise durch rußfreie und hochabriebfeste Besohlung auszeichnet und die sich unter anderem im Bausektor bewähren. Shirts und Funktionshemden sorgen dafür, dass Feuchtigkeit schnell abtransportiert wird und die Haut trocken bleibt. Auch Thermounterwäsche sorgt für optimales Klima und lässt den Körper trotz Kälte nicht auskühlen. Im Sortimentsprogramm werden ebenfalls die unterschiedlichsten Hosen angeboten, die für die jeweiligen Einsatzzwecke entwickelt wurden. Schnittschutzhosen für den Kommunal- und Forstbereich sind hier nur ein Beispiel. Jacken und Warnjacken für die verschiedenen Einsatzbereiche und Wetterverhältnisse gehören gleichermaßen zum Programm.

 

Schutzbekleidung für viele Bereiche

Die Produkte überzeugen durch eine hohe Funktionalität und zeichnen sich durch oftmals kleine und in der Praxis wirkungsvolle Details aus, durch die sich viele Bereiche erschließen. „Ursprünglich wurde Schutzbekleidung für den Forstbereich hergestellt. Mittlerweile werden die Produkte überall dort eingesetzt, wo es darauf ankommt, maximalen Schutz bei höchstem Komfort zu gewährleisten“, so Geschäftsführer Kurt Kusternig. Das kann im Transportbereich genauso sein wie im Straßenbau, im Steinbruch, im Kommunalbereich oder auf der Baustelle.

 

Protos als einzigartiger Kopfschutz

Ein zentrales Produkt des gesamten Sortimentes stellt der Kopfschutz „Protos“ dar. Dieser ist, wie Anton Pfanner erklärte, eine komplette Eigenentwicklung des Unternehmens, die den Hersteller in eine neue Dimensionen führte. Ziel sei es gewesen, einen Kopfschutz zu entwickeln, der nicht nur die gültigen Normen erfüllt, sondern darüber hinaus vollständig neue Sicherheitsstandards setzt und dabei einen sehr hohen Tragekomfort aufweist. Der Kopfschutz verfügt über ein sehr großes Sichtfeld und ermöglicht eine maximale Rundumsicht. Die Schutzbrille weist eine hohe mechanische Festigkeit auf und ist auf jede Kopfform individuell einstellbar. Im Gegensatz zu herkömmlichen Helmen ist beim Protos eine Nackenschutzschale integriert, die den Hinterkopf bei Schlägen bzw. Stürzen schützt. Bei einem Aufprall wirkt die entstehende Energie oftmals direkt auf den Kopf und verursacht so Verletzungen. Durch eine spezielle Dämpfungskonstruktion und Innenschale werden Schläge absorbiert und nicht mehr direkt auf den Kopf bzw. die Wirbelsäule übertragen. Die Dämpfung schützt nicht nur vor vertikalen, sondern auch vor horizontalen Schlägen. Der Gehörschutz ist unter der Außenschale verbaut und dient gleichzeitig als zusätzlicher Schlagschutz. Darüber hinaus wird so verhindert, dass der Träger an Ästen oder Ähnlichem hängen bleiben kann. Schweißbildung ist oftmals ebenfalls ein großes Problem. Der Kopfschutz ist so konstruiert, dass Luft rundum einströmen kann und über den hinten angebrachten Lüftungsschieber wieder entweichen kann. Durch die Positionierung des Schiebers im oberen Hinterkopfbereich trägt dieser ebenfalls zur Energieabsorbtion im Falle eines Aufpralls bei. Bedienkomfort ist auch bei einem Kopfschutz nicht zu vernachlässigen und wurde bei der Entwicklung von Anfang an berücksichtigt. Alle Funktionen können mit zwei Fingern bedient werden. Wie weit man bei Pfanner an Details denkt, ist auch bei dem integrierten „KlimaAir“-Set ersichtlich. Dieses kann herausgenommen und gewaschen werden. Somit ist auch eine einwandfreie Hygiene garantiert. Ob auf der Baustelle, im Straßenbau oder irgendwo sonst; damit die Arbeitsabläufe sicher durchgeführt werden können, ist eine reibungslose Kommunikation notwendig. Der Protos Kopfschutz kann dies durch eine Bluetooth-Schnittstelle sicherstellen.

 

Nachhaltigkeit ist Teil der Unternehmensphilosophie

Im Zentrum des Arbeitens bei Pfanner steht laut eigenen Aussagen immer nachhaltiges Handeln und der verantwortungsvolle Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. Das bedeute beispielsweise, dass nicht nur aus Qualitätsgründen alle Ausgangsmaterialien aus Europa stammen. Die Herstellung findet ebenfalls in Europa statt, die von Protos sogar in der Region. Als abschließendes Beispiel für das unternehmerische Umweltbewusstsein steht, dass beim Neubau in Koblach konsequent auf Solarenergie gesetzt wurde.

 

Text: Michael Schulte

Fotos: Pfanner, Michael Schulte

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