Herbstliche Hausausstellung mit zahlreichen Veranstaltungs-Highlights

Herbstliche Hausausstellung mit zahlreichen Veranstaltungs-Highlights

Weimar. „Über 400 Gäste haben sich angemeldet und fast alle sind gekommen“, so Hydrema-Vertriebsleiter Martin Werthenbach. Die Rede ist dabei von der letzten Hausausstellung, die am 29. September in Weimar stattfand. Das Treffpunkt.Bau-Team war live dabei und nutzte die Gelegenheit, um Martin Werthenbach sowie Jan W. Jensen, Geschäftsführer des Unternehmens Hydrema, einige Fragen zu stellen.

Herr Jensen, Herr Werthenbach, das Hydrema-Werk öffnet heute im Rahmen einer großen Hausausstellung seine Tore. Mehr als 400 Personen haben sich angemeldet, darunter die Fachpresse, Unternehmer und Maschinenführer. Welche Veranstaltungs-Highlights haben Sie für Ihre Gäste vorbereitet?
Martin Werthenbach/Jan W. Jensen: Wir haben einen besonderen Blumenstrauß an attraktiven Ereignissen zusammengestellt. Schließlich kommen unsere dänischen Gäste mit zwei Bussen und haben eine weite Anreise. Natürlich wird die dänische Delegation auch die Stadt Weimar besichtigen und man hält sich zwei Tage lang in Deutschland auf. Aber auch viele deutsche Gäste kommen von sehr weit her und sollen mit gutem Gefühl, einen ereignisreichen Tag bei Hydrema verbracht zu haben, wieder nach Hause fahren. Im Zentrum steht die Begegnung mit der Maschinentechnik. Auf unserem Demogelände werden die Gäste die Gelegenheit haben, unsere Maschinen ausgiebig zu testen und zu fahren. Als besonderes Highlight bieten wir einen Rundgang durch die ‚laufende Produktion‘. Wir sind stolz auf unsere Fertigungstiefe und zeigen am Eingang die Lieferung von nacktem Stahl und hinten kommt eine fertige Maschine heraus. Zur  Auflockerung haben wir gegen Mittag einen Motorradstuntfahrer engagiert, der unter anderem tolle Sprünge vollziehen wird. Mike Auffenberg ist ein mehrfacher Meister und wird erstmals über zwei Hydrema Dumper springen. Außerdem zeigen wir den MX18, den größten unserer City-Bagger, in einer Leistungs- und Kraftdemonstration. Mit der Musik aus dem Film Transformers zeigen wir, wie sich der MX verwandeln kann vom kompaktesten Bagger seiner Klasse hin zum Bagger mit der größten Reichweite und der höchsten Hubkraft. Schließlich sind wir dem Wunsch vieler ehemaliger Weimar-Werke Fans nachgegangen und haben eine Oldtimer-Ausstellung aufgebaut. Darunter der T174, der Bagger mit der weltweit größten Serienfertigung. Fast 30.000 Einheitenwurden von diesem Bagger gebaut. Und damit nicht genug, aus unserem Mietpark haben wir einige interessante Gebrauchtmaschinen als interessante Option ausgestellt. Natürlich wird der gesamte Tag mit entsprechenden Thüringer Spezialitäten begleitet. Da fehlt weder die Thüringer Bratwurst noch das Thüringer Bier oder die Thüringer Kuchenplatte.

Das 21. Jubiläumsjahr von Hydrema Deutschland neigt sich allmählich dem Ende zu. Wie zufrieden sind Sie bisher mit dem Geschäftsjahr 2017?
Martin Werthenbach/Jan W. Jensen: Bitte erlauben Sie, dass wir Sie zunächst korrigieren. Hydrema ist bereits seit 1981 auf dem deutschen Markt mit einer eigenen GmbH vertreten. Zunächst waren wir in Overath bei Köln und haben dann 1996 das ehemalige Weimar-Werk übernommen. Das bedeutet also, dass wir schon 36 Jahre in Deutschland sind und im 21. Jahr im Besitz der Produktion in Weimar. Nun aber zu Ihrer Frage: Wir haben uns im Jahr 2013 mit einer neuen Strategie in Deutschland aufgestellt. Mit engagierten und begeisterten Händlern, die für sich und ihre Kunden die Vorteile erkennen, die Hydrema bietet, bedienen wir nunmehr seit vier Jahren den Markt und sind auch deutlich aktiver in der Außendarstellung geworden. In diesem Jahr haben wir die Akzeptanz erreicht, sodass wir schon mehrere Kunden haben, die Hydrema gleich im Doppelpack das Vertrauen ausgesprochen haben. Es gibt sogar schon Kunden, die fünf MX-Bagger oder acht Dumper im Einsatz haben. Auch die Tatsache, dass viele Neuankündigungen, die im Bauma-Jahr noch das Interesse auf sich gezogen haben, nun verfügbar und damit vergleichbar zu unseren Maschinen geworden sind. Dies begünstigt schließlich die Entscheidung vieler Kunden zu unseren Gunsten. Wir sind zufrieden, auch wenn wir noch nicht am Ziel sind.

Welche Produkte, Themen und Maßnahmen stehen für Hydrema im Jahr 2018 auf der Agenda?
Martin Werthenbach/Jan W. Jensen: Hier können wir nur sagen: Lassen Sie sich überraschen. Das Unternehmen Hydrema erwies sich über die Jahre hinweg immer wieder als sehr produktiv und, auf die aktuelle Maschinentechnik bezogen, auch als sehr innovativ.

Welche Innovationen werden Ihrer Meinung nach in Zukunft eine große Rolle spielen?
Martin Werthenbach/Jan W. Jensen: Das Thema „Antrieb“ und damit die Abgaswerte sind und bleiben das Top-Thema für uns alle. Aber auch der Umgang mit Tiltrotatoren wird für den Einsatz von Mobilbaggern ein dauerhaftes Thema bleiben. In Skandinavien, wo diese Technik ihren Ursprung hat – alle namhaften Hersteller kommen von dort – wird zum Beispiel ganz anders gearbeitet, als in Deutschland. Der Hängegreifer ist in Skandinavien beispielsweise nicht gebräuchlich. Als gemeinsame Überschrift zu all diesen Themen steht der Begriff „Effizienz“. Und hier sind wir sehr bemüht, höchst effiziente Maschinen zu liefern, und können jederzeit gerne den Beweis antreten und werden auch in Zukunft entsprechende Antworten liefern.

In Zeiten, in denen Baumaschinen oftmals nicht nur nach ihrem Nutzen, sondern auch persönlichen Präferenzen ausgewählt werden, welche speziellen Vorteile bieten Sie da bestehenden sowie künftigen Kunden?
Martin Werthenbach/Jan W. Jensen: Wenn Sie mit unseren Kunden sprechen, werden Sie in aller Regel hören, dass der Hydrema Vorteile bietet, sodass man entweder Arbeiten machen kann, die andere mit ihren Maschinen nicht machen können, oder dass Sie ihre Arbeiten deutlich kosteneffizienter durchführen können. So haben mich Kunden angesprochen, die bestätigen, dass sie, seitdem sie den MX einsetzen, keinen Kran mehr benötigen und somit einfach kosteneffizienter und schneller arbeiten können. Andere Kunden, die zum Beispiel wiederholt einen Mehrzwecklader bei uns gekauft haben, bestätigen, dass sie bestimmte Arbeiten nur mit dem Hydrema machen können. So gibt es auch in Mecklenburg-Vorpommern einen Kunden, der aufgrund der weichen Böden nur unsere Dumper auf der Deponie einsetzen kann und darf. Ein anderer Kunde in Westfalen bestätigt, dass er nach eigenen Vergleichen und Messungen nur mit unserem Dumper so effizient arbeiten kann, dass er jetzt den zweiten Dumper geordert hat. So kann man die Geschichten endlos fortsetzen. Der Hydrema ist ein Premium-Produkt und man kauft den Hydrema nicht, weil man beim Kauf finanzielle Vorteile im Vergleich zu anderen Herstellern erzielen kann, sondern weil man mit dem Einsatz deutliche Wettbewerbsvorteile für sich nutzen kann.

Fotos und Text: Gloria Schaffarczyk

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