Mit Kleenoil Panolin filtern statt wechseln

Mit Kleenoil Panolin filtern statt wechseln

Dogern. Unerbittlich wie unser Biorhythmus taktet das Ölwechselintervall den Lebenszyklus von Maschinen. Wer gegen die Grundregeln verstößt und einfach weiterfährt statt wechselt, riskiert nicht nur die Garantie, sondern auch den Kreislaufkollaps der wertvollen Investition. Ablagerungen im alten Öl verstopfen feine Kanäle und schmirgeln glatte Flächen rau. Infolge reibt es, wo es wie geschmiert laufen sollte. Die regelmäßige Anwendung des „Alles muss raus!“-Allheilmittels hilft vor allem der Mineralölindustrie, belastet jedoch die Umwelt und die Budgets der Unternehmer. Erfolgreich gegen die Verschwendung kostbarer Ressourcen kämpft Kleenoil seit 1986. Ein Mikrofiltersystem sorgt dafür, dass das Öl nicht durch Verschmutzung vorzeitig altert. Was das Kleenoil-Verfahren kann, erläutert Holger Palm, Marketing Kleenoil Panolin AG.

 

Warum ist das Kleenoil-Konzept einzigartig?

Holger Palm: Nach wie vor ist die Kleenoil Panolin AG der einzige Anbieter von Ölen und Filtrationstechnik mit der Kernkompetenz in beiden Bereichen. In der Kurzfassung könnte das Konzept auch heißen: ‚Ölwechsel so oft wie nötig und nicht so oft wie möglich!‘ Unsere tiefgreifenden Ölkenntnisse ermöglichen eine außergewöhnlich kompetente Betreuung und Beratung, wenn es auch um Ölfiltration geht. Seitdem ergänzend Kleenoil ICC, ein Sensor für Onboard Ölanalyse, angeboten wird, ist das Kleenoil-Konzept wirklich – und auch weltweit betrachtet – einzigartig. Wir nennen es ‚Das integrierte Fluidkonzept‘.

 

Funktioniert Kleenoil Mikrofiltration mit jedem Öl oder muss der Schmierstoff spezielle Spezifikationen erfüllen?

Holger Palm: Kleenoil Mikrofiltration funktioniert selbstverständlich unabhängig vom Ölhersteller und/oder -fabrikat. Wenn es darum geht, Öle länger als allgemein üblich zu benutzen, dann ist es selbstverständlich empfehlenswert, auf Öle mit höherer Qualität zurückzugreifen. Wenn es aber darum geht – und das ist eigentlich die Hauptsache – die empfindlichen Bauteile in den Maschinen zu schonen, dann ist Kleenoil Mikrofiltration in jedem Anwendungsfall empfehlenswert.

 

Welche Maschinen eignen sich besonders für den Einsatz der Kleenoil Mikrofiltration?

Holger Palm: Maschinen, die in besonders anspruchsvoller, schmutziger und/oder thermisch belasteter Umgebung arbeiten, leiden unter höherem Verschleiß durch innere und äußere Kontamination. Die Anwendung von Kleenoil Mikrofiltration in solchen Maschinen ist nahezu von existenzieller Bedeutung. Wenig beanspruchte Maschinen unterliegen oberflächlich betrachtet zwar geringerer Belastung. Tatsächlich bildet sich in solchen Maschinen Kontamination, wie z. B. Kondensat im Öl, was im Endergebnis fast gleich problematisch sein kann wie die Belastung, die sich aus der hohen Beanspruchung ergibt. So gesehen ist auch bei weniger belasteten und/oder selten verwendeten Maschinen Kleenoil Mikrofiltration ebenfalls empfehlenswert.

 

In den meisten Baumaschinen zirkulieren mehrere Ölkreisläufe (Motor, Hydraulik, Getriebe…). Wo wirkt die Mikrofiltration am effektivsten? Oder sollten grundsätzlich alle Kreisläufe umgerüstet werden?

Holger Palm: Die größte und auch die häufigste Anwendung von Kleenoil Mikrofiltration erfolgt im Bereich der Hydrauliköle. Die zusätzliche Filtration von Motor- und/oder Getriebeölen erfolgt zwar seltener, ist aber – rein technisch betrachtet – ebenso sinnvoll. Wenn möglich, vom Kunden gewünscht oder angenommen, empfehlen wir Kleenoil Mikrofiltration in allen Kreisläufen.

 

Wie umfangreich ist die Umrüstung?

Holger Palm: Prinzipiell gilt es festzuhalten, dass wegen der Nachrüstung von Kleenoil Nebenstromfiltern keine Umbauarbeiten durchgeführt werden müssen. Die Filtration wird zusätzlich aufgebaut und somit handelt es sich um Einbaumaßnahmen, welche die hydraulisch-technische Funktion einer Maschine nicht beeinträchtigen. Je nach Platzverhältnissen und Einbausituation dauert die Nachrüstung eines Kleenoil Nebenstromfilters zwei bis fünf Arbeitsstunden. Das ist ein sehr geringer Aufwand gemessen an dem Effekt, den die Kunden nach so einer Ausrüstung zu erwarten haben.

 

Gibt es Maschinenhersteller, die die Kleenoil Mikrofiltration ab Werk in Neumaschinen einbauen?

Holger Palm: Auf Kundenwunsch ist Kleenoil Nebenstromfiltration von nahezu allen Maschinenherstellern erhältlich. Die Aufzählung würde hier zu viel Raum einnehmen. Genau genommen ist uns kein Hersteller bekannt, der eine solche Ausrüstung grundsätzlich ablehnt. In Fällen, in denen eine Werksausrüstung nachträglich nicht möglich ist, erfolgt die Nachrüstung in den dafür ausgelagerten technischen Zentren, wo die Maschinen auf Kundenbedürfnisse angepasst werden. Zahlreiche Vertragshändler der Maschinenhersteller führen ebenfalls die Nachrüstung durch. Bei einigen Maschinenherstellern sind Kleenoil Nebenstromfilter auch serienmäßig erhältlich.

 

Wie viele Maschinen laufen bereits mit dem Kleenoil-System?

Holger Palm: Seit der Markteinführung sind ca. 50.000 Kleenoil Nebenstromfilter verbaut worden. Nach wie vor gibt es eine relativ starke Lobby für häufigere Ölwechsel und/oder systematische Wartung. Mit zunehmender Verwendung von höherwertigen Ölen und/oder Empfindlichkeit der modernen Maschinen gegenüber Verschmutzung wird immer häufiger die Notwendigkeit für Kleenoil Nebenstromfiltration erkannt.

 

Kleenoil Mikrofiltration gibt es als Einbaulösung oder als externe Anlage. Wann kommt welches System zur Anwendung?

Holger Palm: Mit einer externen Filteranlage kann eine beliebige Anzahl unterschiedlicher Geräte periodisch gefiltert werden. Hier liegt die Betonung auf periodisch. Zwischen den Filtrationsintervallen steigt die Verunreinigung mit den bekannten negativen Folgen. Ein fest installierter Kleenoil Nebenstromfilter hält die Verunreinigungen dauerhaft in einem tiefen Bereich und ist technisch betrachtet sicher die beste Lösung. Einer sehr hohen und/oder plötzlich aufgetretenen Verunreinigung kann allerdings nur mit einer leistungsstarken externen Filteranlage begegnet werden. In den Fachwerkstätten sind externe Filteranlagen sicher unerlässliche Werkzeuge, während die fest installierten Nebenstromfilter optimale Schutzvorrichtungen während des Betriebes darstellen.

 

Sie sprechen davon, dass im Idealfall mit Kleenoil eine ölwechselfreie Maschine möglich sei. Wie sieht so eine optimale Konstellation aus?

Holger Palm: Das ist verhältnismäßig einfach zu erklären: Wenn ein Hochleistungsöl oder hochleistungsfähiges Öl eingesetzt wird, die Maschinenbefüllung sauber erfolgt, die Ölfiltration in regelmäßigen Abständen mit Kleenoil Mikrofiltrationstechnik durchgeführt wird oder (noch besser) dauerhaft mit Kleenoil Nebenstromfilter zum Einsatz kommt, dann ist es bei der normalen Nutzung fast nicht möglich, ein Öl so weit zu zerstören, dass es deswegen gewechselt werden muss. Turnusmäßige Ölwechsel sind genau betrachtet meistens (verständliche) Vorsichtsmaßnahmen. Wenn es keine zusätzliche Filtration und/oder keine zusätzliche Überwachung (Ölanalysesensoren) gibt, dann sind diese Vorsichtsmaßnahmen auch berechtigt. Die Kleenoil Panolin AG liefert dagegen alle Komponenten, die erforderlich sind, um eine Ölfüllung einer Maschine im Idealfall während der gesamten Nutzungsdauer in der Maschine zu belassen.

 

Das Panolin „Greenmachine Konzept“ verspricht eine Reduktion des CO2 Ausstoßes und eine gleichzeitige „markante“ Reduktion der Betriebskosten. Wie funktioniert das Konzept?

Holger Palm: Das Panolin Greenmachine Konzept beinhaltet eine Anwendung von Panolin Ölen mit Leichtlaufeigenschaften und die Verlängerung von Ölwechselintervallen. Aus diesen beiden Faktoren ergeben sich CO2 Einsparungen, welche per se ohnehin da sind. Panolin hat hierfür ein Berechnungskonzept entwickelt, womit die erzielte CO2 Einsparung ausgerechnet und ausgewiesen werden kann. Längere Ölwechselintervalle setzen den Einsatz von technisch höherwertigen Ölen und deren bessere Pflege voraus. Daraus wiederum ergibt sich eine beachtliche Senkung der Betriebskosten.

 

Arbeitet Kleenoil Panolin an neuen Filtersystemen und Ölrezepturen oder ist die Entwicklung ausgereizt?

Holger Palm: Wir arbeiten fortlaufend daran, unsere Produkte zu verbessern bzw. neuen Anforderungen anzupassen. Wir betreiben allerdings keine Entwicklung nur um der Weiterentwicklung willen. Ein Ölfiltersystem muss effizient sein und erhebt keinen Anspruch, modern zu sein. Das ist mit Ölformulierungen nicht viel anders. Ständige Weiterentwicklung, Veränderung von Rezepturen und Ähnliches ist vielmehr eher ein Beleg dafür, dass das Vorhandene nicht gut genug war. Wenn wir einen Blick z. B. in die Luftfahrt wagen, stellen wir schnell fest, dass dort eingesetzte Betriebsmittel lange Beständigkeit hinsichtlich ihrer Formulierung und Qualität haben. Weiterentwicklung ja, jedoch hat die Beständigkeit bei Kleenoil Panolin einen hohen Stellenwert.

 

 

Text: David Kern und Peter Hebbeker

Bilder: Kleenoil Panolin

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