NordBau – Präsenz zeigen auf der 66. NordBau

NordBau – Präsenz zeigen auf der 66. NordBau

Der Wiederstart der Baufachmesse war ein Erfolg, sagt Dirk Iwersen, Geschäftsführer der Holstenhallen, der trotz deutlich reduzierter Zahlen ein positives Resümee zieht. Statt circa 63.000 Besucher und 800 Aussteller vor der Pandemie lautet die gerundete Quote der 66. NordBau 26.000 zu 550. Dennoch zeigten sich die Firmenvertreter größtenteils zufrieden. Was zählt, ist nicht die Masse, sondern die Qualität der Gespräche, so der Tenor der Messestimmen, die wir eingefangen haben.

Aufbauend auf der im letzten Jahr durchgeführten Fachausstellung Bau, konnte das Messekonzept in Sachen Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowie den vielfältigen Abstimmungsprozessen mit allen Verantwortlichen weiterentwickelt werden. „Wir haben uns sehr gefreut, dass die Aussteller und Tagungsorganisatoren zusammen mit uns die ganze Zeit daran geglaubt haben, was die Landesregierung uns bereits im Frühjahr signalisierte: Eine NordBau ohne Besucher- und Flächenbeschränkung kann wieder möglich sein, al-lerdings mit einem schlanken, aber effektiven Hygienekonzept“, so Iwersen.

 

Tagungen und Sonderthemen stoßen auf viel Interesse

In 52 gut besuchten Seminaren zeigte sich: Der Wunsch nach Austausch in Präsenz ist groß. Fachliche Weiterbildungen, Mitgliederversammlungen und Freisprechungsfeiern hatten trotz der Corona-Vorgaben und damit auch reduzierten Kapazitäten beachtlichen Zulauf. Knapp 3.000 Teilnehmer nutzten das Fortbildungsangebot der verschiedenen Verbände und Institutionen und bewiesen, dass mit Umsicht und etwas Disziplin Tagungen durchführbar sind.

Auch die großen Themen der diesjährigen NordBau fanden Interesse bei privaten Bauherren, Handwerkern, Kommunen und der Industrie. So berichtete die Anlaufstelle für E-Mobilität von großer Nachfrage nach den angebotenen Produkten und Lösungen. Nutzfahrzeuge nachhaltig unterwegs – das ist für immer mehr Baufirmen und kommunale Betreiber ein ausschlaggebender Faktor bei der Neuanschaffung. Die Sonderschau „Ein zweites Leben für Baustoffe – ressourcenschonend bauen im Hochbau und Tiefbau“ setzte einen eindrucksvollen Schwerpunkt, der bei zahlreichen Akteuren aus Politik und Wirtschaft Neugier und weiterführende Informationslust weckte.

 

Vielfältiges Angebot auf dem Freigelände und in den Hallen

Das Freigelände war von der letzten regulären NordBau in 2019 kaum zu unterscheiden, auch wenn einige etablierte Aussteller wie Liebherr und Zeppelin/Caterpillar nicht vertreten waren. Die Lücken wurden jedoch von NordBau-Newcomern dankbar geschlossen. Die mit Neuheiten reich bestückten Stände haben zahlreiche Interessenten angelockt, die endlich wieder die ausgestellten Baumaschinen und -geräte ausprobieren, anfassen und direkte Vergleiche vornehmen konnten. Das Treffpunkt.Bau-Team nutzte intensiv die Gelegenheit zum persönlichen Erfahrungsaustausch und hat neben zahlreichen Fotos auch einige Messestimmen von Ausstellern mitgebracht.

 

Hidromek

Sebastien Zilyas, Marketing Manager: „Wir heißen alle Besucher herzlich willkommen am Hidromek-Messestand. Wir freuen uns sehr, wieder auf der NordBau zu sein. Wir erreichen hier Interessenten und Kunden nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus den Niederlanden und Dänemark. Für uns ist die Messe eine sehr wichtige Plattform, um unsere Maschinen live zu präsentieren. Unser Messeauftritt hier spiegelt auch den Erfolg, den Hidromek in den vergangenen vier Jahren in Deutschland verbuchen konnte. Gestartet sind wir als Newcomer auf der NordBau mit drei Maschinen auf 150 m², die etwas abseits lagen. Nun stehen wir mit zwölf imposanten Maschinen auf 1.500 m² mitten im Zentrum der NordBau. Und da gehören unsere Produkte auch hin, deren exzellentes, vielfach mit renommierten Preisen ausgezeichnetes Design ein echter Blickfang ist und viel Interesse weckt.

Eines der Highlights ist der neue 150W der H4-Serie mit Verstellausleger und 16–17 Tonnen Betriebsgewicht. Eine ideale Maschine für den deutschen Markt. Ebenfalls viel Aufmerksamkeit bekommt unser Kurzheck-Raupenbagger HMK 235, eine ganz neue Maschine mit Verstellausleger. Erstmals auf der NordBau zeigen wir einen unserer Motorgrader: den HMK 600 MG, der mit 19 Tonnen unsere stärkste Maschine in diesem Segment ist. An unserem Erfolg in Deutschland haben unsere Händler einen ganz entscheidenden Anteil. Gestartet sind wir mit einem Händler, nun haben wir elf Vertriebspartner verteilt auf ganz Deutschland. Damit können wir unsere Kunden bereits gut betreuen, wir wollen aber noch besser werden. 20–25 Händler in Deutschland sind das Ziel. Das Kundenfeedback ist hervorragend. Unsere Maschine überzeugen mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis, hoher Qualität und Zuverlässigkeit sowie einer komfortablen Arbeitsumgebung für den Fahrer. Anwender sind äußerst zufrieden mit unseren Maschinen und kaufen nach der ersten oft noch weitere. Mittlerweile hilft uns auch die Mund-zu-Mund-Propaganda durch überzeugte Hidromek-Käufer. Wir haben nicht den Anspruch, perfekt zu sein. Aber wir nehmen uns die nötige Zeit, um Verbesserungen vorzunehmen. Jeder Kunde zählt bei uns als Individuum mit ganz speziellen Ansprüchen und Wünschen an seine Maschine. Das berücksichtigen wir und das setzen wir auch um.

Wir finden immer eine Lösung – das ist der Anspruch von Hidromek, der uns täglich anspornt. Das Unternehmen ist in Privatbesitz, was Entscheidungen extrem beschleunigt und es uns ermöglicht, auf Kundenfeedback äußerst rasch zu reagieren. Wir sind spitze, was die Lieferfähigkeit anbelangt, sowohl bei Maschinen als auch bei Ersatzteilen. Gegenwärtig fertigen wir etwa 6.000 Maschinen pro Jahr, die in circa 100 Länder exportiert werden. Zurzeit baut Hidromek ein neues Werk in Ankara auf 100 Hektar. Die Produktionskapazität wird auf 10.000 Maschinen pro Jahr gesteigert, damit wir den steigenden Bedarf auch weiterhin umgehend decken können. Ende 2022 wird die neue Fertigung den Betrieb aufnehmen. Aber nicht nur die Produktionsmenge wird steigen, wir werden auch viele neue Maschinen präsentieren. Besonders das Bagger Midi-Segment von 5–12 Tonnen werden wir erheblich ausbauen. Da gibt es eine sehr hohe Nachfrage nach Mobil- und Kettenbaggern. Auch unser Angebot an elektrisch betriebenen Maschinen werden wir erweitern und unsere Maschinen mit Assistenzsystemen anbieten, die das Arbeiten noch effizienter gestalten. Das kommende Jahr wird sehr spannend mit vielen neuen Produkten von Hidromek, die wir wieder auf der NordBau und natürlich auch auf der bauma 2022 zeigen werden.“

 

Hydrema

Martin Werthenbach, Verkaufsleiter: „Highlight auf der NordBau ist die neue MX G-Baureihe unserer Citybagger. Mit der Ausstellung durch unseren Händler Manske Baumaschinen-PMS GmbH nutzen wir hier die wahrscheinlich einzige Möglichkeit in diesem Jahr, diese in vielen Punkten weiter verbesserten Maschinen einem breiten Publikum vorzustellen. Das Kundeninteresse wieder live zu spüren ist eine tolle Erfahrung, die wir schmerzlich vermisst haben. Ein Blickfang ist unser neuer MX 20, ein Mobilbagger in der 20-Tonnen-Klasse – und damit der größte Bagger von Hydrema. Ebenfalls mit dabei ist der MX 17, den wir ausgestattet mit Engcon-Equipment zeigen. Die neue Baureihe verfügt über die Soft-Swing-Technologie, eine einzigartige Innovation von Hydrema mit hohem Praxisnutzen. Soft Swing erfasst über einen im Drehwerk eingebauten Sensor die Schräglage des Baggers. Anhand dieses gemessenen Wertes passt die Steuerung automatisch und sehr feinfühlig die Schwenkfunktion an. Das typische kurze Absacken nach dem Lösen der Schwenkbremse, das praktisch alle anderen Bagger beim Schwenken zum Berg hin aufweisen, eliminiert Soft Swing beispielsweise komplett und vollautomatisch. Damit ist Hydrema wieder einmal einen entscheidenden Schritt voraus, was die Steuerpräzision betrifft, denn das sichere Schwenken funktioniert ohne den aktiven Einsatz der Schwenkbremse durch den Fahrer.

Weitere Optimierungen der G-Baureihe betreffen den Komfort. Die Kabine verfügt jetzt unter anderem über ein Außenlicht, das dem Fahrer beim Öffnen der Tür automatisch das Umfeld ausleuchtet und so einen sicheren Ein- und Ausstieg in der Dunkelheit sicherstellt. Der untere Teil der Frontscheibe kann herausgenommen werden, damit der Fahrer und die Helfer im Graben barrierefrei miteinander sprechen können. Der neue Motor der G-Baureihe liefert bereits bei 1.500 Umdrehungen 164 PS. Maximal stehen der Maschine satte 175 PS zur Verfügung. Wir können die Maschinen also sehr niedertourig arbeiten lassen, was enorm Treibstoff spart und auch den Lärmpegel deutlich senkt. Die Geräuschkulisse für den Fahrer konnten wir auf 66 dB(A) in der Kabine reduzieren – das ist schlicht sensationell niedrig und bietet einen Pkw-ähnlichen Geräuschkomfort.

Neben den beiden Baggern wird von unserem Händler die komplette Hydrema Dumper-Range mit dem 707 G, 912 G und 922 G ausgestellt. Der 912 ist der erfolgreichste Dumper in der 10-Tonnen-Klasse, der Dreiachser 922 dominiert in der Klasse der 20-Tonnen-Dumper mit seiner unerreichten Geländegängigkeit. Den 707 haben wir 2019 auf der bauma neu vorgestellt. Die äußerst sichere und effiziente Maschine hat international auf Anhieb überzeugt und auch in Deutschland ihren Markt gefunden. Auch digitale Features sind bei Hydrema ein Thema. Seit Jahresbeginn verfügen unsere Maschinen serienmäßig über eine ausgeklügelte Telematik, die eine zuverlässige und bequeme Fernüberwachung ermöglicht. Die ersten drei Nutzungsjahre sind bei Neumaschinen für den Käufer kostenfrei. Die Ausrüstung mit einer Maschinensteuerung ist bei unseren Baggern selbstverständlich möglich.

Fortschritte haben wir auch beim Ausbau unseres Händler- und Servicenetzes gemacht. Besonders im Süden Deutschlands haben wir größere Änderungen vorgenommen, um auch dort bestmöglich vertreten zu sein und unseren Kunden ein erstklassiges Angebot an Serviceleistungen bieten zu können. Drei neue Händler konnten wir im süddeutschen Raum gewinnen, die zusammen ein Gebiet abdecken, dass vorher von zwei Händlern betreut worden ist. Dabei ist der Zugewinn in der Serviceabdeckung nicht nur durch die Anzahl der Händler, sondern insbesondere in der Anzahl der verfügbaren Monteure definiert. Zuverlässigkeit, Vertrauen und natürlich Fachkompetenz sind ganz entscheidende Aspekte, auf die Hydrema größten Wert legt. Kundenbindung ist für uns ein zentrales Thema, bei dem die ausgezeichnete Langzeitqualität der Hydrema-Maschinen erfreuliche Früchte trägt. Immer mehr Kunden kaufen sich nach dem ersten Hydrema erneut eine unserer Maschinen. Das macht uns stolz, denn das ist der beste Beweis dafür, dass unsere Maschinen nicht nur auf dem Papier, sondern auch im harten, langjährigen Arbeitseinsatz überzeugen.“

 

Komatsu

Ronja Berg, Marketing & Communication Coordinator: „Traditionell sind wir auf der NordBau über unseren Vertriebspartner GP Baumaschinen GmbH vertreten. Die Messe ist eine hervorragende Kommunikationsplattform, die wir sehr gerne und intensiv für persönliche Gespräche nutzen. Im vergangenen Jahr war das deutlich schwieriger. Die Kontaktbeschränkungen haben uns motiviert, neue Kommunikationswege zu schaffen, um mit unseren Kunden in Kontakt zu treten. Sehr erfolgreich war zum Beispiel das digitale Launchevent zum K100-Ausleger-Wechselsystem für den PC490HRD-11. Der direkte Draht zur Komatsu-Community ist für uns sehr wichtig – wir wollen aus erster Hand wissen, was unsere Kunden und Fahrer bewegt.

Komatsu beteiligt sich deshalb auch an der gerade durch Deutschland tourenden VDBUM-Roadshow mit einem Trailer, der Fahrsimulatoren mit Original Komatsu-Komponenten bereitstellt. Da die Simulatoren den Arbeitsplatz im Bagger exakt abbilden, eignen sie sich perfekt zur Fahrerschulung. Spielerisch und doch äußerst realitätsnah lernen die Anwender, wie sie das volle Potential der Bagger ausschöpfen können. Das motiviert und lässt sich im Alltag direkt in Vorteile hinsichtlich Arbeitsgeschwindigkeit und Qualität ummünzen. Zu den auf der NordBau gezeigten Highlights zählen die Planierraupe D71PXi-24 und der Bagger PC290NLCi-11. Beides „intelligente“ Maschinen, ausgestattet mit der neuen Komatsu Maschinensteuerung iMC 2.0. Komatsu ist ein Wegbereiter der digitalen Baustelle. Das Thema liegt uns sehr am Herzen und die Generation 2 der iMC begeistert mit noch mehr Präzision und einem besonders einfachen Handling für den Fahrer, das das Arbeitstempo weiter beschleunigt. Komatsu kann aber auch in den kleineren Klassen mit Leistung und intelligenten Lösungen überzeugen. Der ebenfalls ausgestellte, neue 2,4-Tonnen-Bagger PC24MR-5 lässt sich dank seines geringen Gewichts zusammen mit zwei Löffeln leicht auf einem kleinen 3,5-t-Anhänger mit einer BE-Pkw-Fahrerlaubnis transportieren. Der Kompaktradlader WA80M-8 bietet erstklassigen Fahrerkomfort, optimale Sicht, hervorragende Sicherheit, ergonomische Bedienelemente, mühelose Bedienung, optional eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h und ein modernes, markantes Design.

Zwei große Themen der Zukunft für Komatsu sind natürlich die Digitalisierung der Baustelle, die wir mit unseren Entwicklungen weiterhin intensiv vorantreiben, und die Elektrifizierung von Baumaschinen. Hieran arbeiten wir mit Hochdruck und werden spannende Lösungen zeigen.“

 

Panzerglaserei

Schutzumbauten von Baumaschinenkabinen aller Art ist die Spezialdisziplin der Panzerglaserei, die sich jedoch nicht auf den Einbau zentimeterdicker Glasplatten beschränkt, sondern ein Gesamtkonzept entwickelt hat, das die komplette Kabine miteinbezieht. Die Schutzkonzepte gibt es für Bagger, Radlader, Dumper, Planierraupen und Harvester, jeweils individuell angepasst auf die betreffende Maschine und die verschiedensten Anforderungen. Die Bandbreite reicht vom einfachen Schutz gegen abgerissene Kettensägenglieder beim Harvester bis zum explosionssicheren Umbau größer ER 4 und der Beschussklasse BR 7 – all das auch in Kombination mit FOPS-Dach und Frontguard. Wir sprachen mit dem Panzerglaserei Geschäftsführer und dem technischen Leiter:

 „Seit zwei Jahren sind wir mit der Next Generation auf dem Markt und die Nachfrage ist enorm. Die Firmen haben ein sehr großes Interesse daran, ihre Mitarbeiter auf den Maschinen zu schützen. Unser System ist in der Schutzwirkung beinahe beliebig skalierbar und bietet bis zur zehnfachen Schutzwirkung im Vergleich zu einer normalen Kabine. Die häufig praktizierte Methode, einfach eine Panzerglasscheibe vor die Kabinenscheibe zu setzen, ist hingegen völlig unzureichend. Die erforderliche Schutzwirkung ist nicht gewährleistet und zum anderen leidet der Komfort unzumutbar. Unsere Panzerglas-Frontscheiben für Bagger sind für beste Sichtverhältnisse selbstverständlich mit Scheibenwischer ausgerüstet und verfügen sogar über eine speziell konstruierte Belüftung von innen und außen, um die dicke Scheibe bei Frost schnell und bequem mit der Standheizung abzutauen.

Extrem wichtig ist aus unserer Sicht, dass neben dem Glas auch die Kabinenstruktur gestärkt wird. Durch das Mehrgewicht der bis zu sieben Zentimeter dicken Panzerscheibe und eventuell noch des Frontguards kann die Standardkabine die Last beim Einschlag eines schweren Gegenstands oder einer heftigen Explosion nicht mehr abtragen. Wir haben eine patentierte Lösung entwickelt, die die Kabinenstruktur stärkt und die Lasten zuverlässig in die Bodenwanne ableitet. Der Überlebensraum in der Kabine ist dadurch hervorragend geschützt.

Wir verkaufen also nicht nur zugeschnittene Panzerglasscheiben. Das ist zu simpel gedacht und wird der Aufgabe, Gesundheit und Leben bestmöglich zu schützen, nicht gerecht. Wir bieten immer ein auf die jeweiligen Anforderungen angepasstes Gesamtkonzept für die komplette Kabine. Da wir alle Komponenten selbst konstruieren und herstellen, können wir höchst flexibel auf Kundenwünsche und unterschiedliche gesetzliche Regelungen auch im Ausland reagieren. Und wir können die Schutzumbauten für jede Maschine anbieten, nicht nur für bestimmte Typen. Für unser ganzheitliches Konzept haben wir bereits viel Anerkennung von Fahrern, aber auch von Herstellern erhalten. Mit Atlas, Caterpillar, Doosan, Hitachi, Liebherr, Volvo und Weycor arbeiten wir bereits zusammen – dort kann der Kunde für seine Neumaschine unsere Schutzumbauten bei seinem Händler gleich mitbestellen.

Die Panzerglaserei ist seit der Gründung sehr stark gewachsen. Ein wichtiger Baustein unseres Erfolgsrezepts ist die Kundennähe. Wir haben immer ein offenes Ohr und sind für Anregungen, gerade von Praktikern, sehr dankbar. Messen wie die NordBau, die auch von vielen Fahrern besucht werden, sind für uns Gold wert. Hier holen wir uns die Ideen für weitere Innovationen. Auch den Kontakt zu anderen Firmen und den Maschinenherstellern pflegen wir auf der Messe und bauen unser Netzwerk aus. Wir freuen uns, als neuer Aussteller einen attraktiven Standplatz ergattert zu haben.“

 

Sany Europe

Theo van Horck, Business Manager Europe, und Timm Hein, Team Leader Marketing: „Neu ist zum einen, dass wir als Hersteller selbst ausstellen auf der NordBau, früher waren wir über einen Händler vertreten. Wir nutzen den Messeauftritt, um die Bedeutung der Marke angemessen zu repräsentieren. Generell haben wir massiv investiert in den Markenauftritt von Sany. Wir zeigen auch damit, dass wir uns als Marke fest in Europa etablieren werden. Die Zahlen untermauern diesen Anspruch. Die Nachfrage nach unseren Maschinen wächst rasant, auch zu Corona-Zeiten haben wir sehr gut verkauft und lagen 2020 mit mehr als 1.000 Maschinen über Plan. 2021 haben wir nochmals 100 Prozent draufgelegt und werden in Europa weit über 2.000 Maschinen in den Markt bringen. Einen wichtigen Beitrag zum Erfolg liefert das prosperierende Mietgeschäft, das wir konsequent weiter ausbauen werden. Ebenfalls im Wachstum (in-)begriffen ist unser Händlernetz. In Deutschland haben wir fast 100 % Abdeckung erreicht. Wir arbeiten daran, auch in anderen europäischen Ländern dieses Netz kontinuierlich auszubauen, um unseren Kunden flächendeckend in Europa einen erstklassigen Service bieten zu können.

Sany selbst versorgt uns mit einer immer breiteren Maschinenpalette, was das Wachstum immens ankurbelt. Vor fünf Jahren konnten wir unseren Kunden fünf Maschinen anbieten, heute sind es knapp 20 vom 1,5- bis zum 60-Tonner und die Erweiterung der Produktpalette um Radlader. Fest steht – und das haben wir von Anfang an betont: Sany meint es ernst in Europa. Wir machen Riesenfortschritte und hören damit nicht auf, bis wir das Ziel erreicht haben: Sany will weltweit an die Spitze der Baumaschinenhersteller. Auch in Europa geht es mit großen Schritten voran. In fünf Jahren wollen wir in die Top 5 der Baggerhersteller aufgestiegen sein. Im Moment bauen wir in Bedburg eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung auf, die sich um die Adaption der Maschinen für den europäischen Markt kümmert und das Miningsegment vorantreibt. Unseren eigenen Lagerbestand stocken wir kontinuierlich auf, um unsere Kunden und Händler jederzeit schnell mit Ersatzteilen beliefern zu können.

Eines unserer stärksten Argumente ist das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis. In 2020 hat Sany fast 100.000 Maschinen produziert und kann auch deshalb so attraktive Konditionen bei hervorragender Qualität anbieten. Wir verwenden erstklassige Komponenten namhafter Zulieferer wie zum Beispiel Cummins und Yanmar im Motorenbereich sowie Bosch-Rexroth oder Kawasaki bei der Hydraulik. Unsere Maschinen decken dank der umfangreichen Standardausstattung die komplette Basis an Einsatzmöglichkeiten ab und das zu einem sehr fairen Preis und mit ausgezeichneter Zuverlässigkeit. Genauso wie die Breite des Angebots zunimmt, wird Sany als Massenhersteller zunehmend mehr in die Tiefe gehen und für bestimmte Anwendungen effiziente Maschinen liefern. Wir haben uns in Europa eine gute Ausgangsbasis für weiteres Wachstum geschaffen und sind zuversichtlich, dass wir auch nächstes Jahr die Verkaufszahlen wieder verdoppeln können: 4.000 Maschinen in 2022 sind das Ziel für Sany Europe.“

 

TIRS Abbruch und Recycling/SBM Mineral Processing

Dennis Müllbach leitete jahrelang die Werkstatt der Firma TIRS Abbruch und Recycling. Seit 2020 betreut er als Vertriebspartner von SBM Mineral Processing das Gebiet Nord- und Ostdeutschland. Ansässig ist das Unternehmen in Volkstorf im Landkreis Lüneburg. „Wir führen das komplette SBM Mobilanlagen-Portfolio. Auch die Vermietung von mobilen Brech- und Siebanlagen der Typen Remax und Jawmax bieten wir an. Hauptsächlich konzentriert sich die Nachfrage bei uns auf die raupenmobilen Brechanlagen. Neben den Maschinen bieten wir unseren Kunden den kompletten Service über Wartung, Instandhaltung und Reparatur. Besonders stolz sind wir auf unsere erfahrenen Monteure, die mit ihrer Flexibilität und Mobilität immer rasch helfen können. Außerdem punkten wir mit kurzen Lieferzeiten bei Ersatzteilen und Verschleißteilen. Um das leisten zu können, haben wir in ein großes Lager investiert. Rundum gut betreut, ist unser Motto. Dazu passen die Produkte von SBM perfekt. Qualität und Leistung der Mobilanlagen Remax und Jawmax sind erstklassig. Dieses attraktive Paket komplettieren wir mit unserem kompetenten Service. Mir ist extrem wichtig, dass ich voll hinter den Produkten stehen kann. Bei SBM ist das zu 100 Prozent der Fall. Ich denke, diese Begeisterung ist ansteckend. Obwohl wir mitten in der Covid-Krise mit dem SBM-Vertrieb gestartet sind, läuft das Geschäft sehr vielversprechend an. Die Nachfrage ist hoch und das Kundenfeedback ist hervorragend. Wir blicken äußerst optimistisch in die Zukunft. Die NordBau nutzen wir, um unsere Firma in der Region noch bekannter zu machen. Für uns ist die Messe mitten in unserem Vertriebsgebiet ideal, um neue Kontakte zu knüpfen und uns persönlich zu präsentieren. Gut, dass das jetzt wieder möglich ist“, sagt Dennis Müllbach.

VDBUM Azubi-Cup

Dieter Schnittjer, VDBUM Geschäftsführer und Vorstandsmitglied: „Der VDBUM Azubi-Cup wird im Rahmen von vier Regionalausscheidungen ausgetragen. Eine davon veranstalten wir hier auf der NordBau. Am Ende stehen dann die Deutschen Meisterschaften beim 50. VDBUM-Großseminar vom 25. bis 28. Januar 2022 in Willingen. Drei Aufgaben stellen sich den Azubis. Zunächst muss eine Baumaschinen-Simulation abgefahren werden. Dafür hat die Firma Acreos mit viel Aufwand und hohen Kosten ein extra Wettbewerbsprogramm entwickelt, das uns auch direkt eine Auswertung der Leistungen liefert. Ihr Fingerspitzengefühl und Augenmaß beweisen müssen die Azubis zunächst auf einem Kettenbagger und dann auf einem Teleskoplader. Die dritte Aufgabe besteht aus der Beantwortung von 20 ausgewählten Fragen, die die Auszubildenden schriftlich vor Ort auf dem Notebook bearbeiten müssen. Die Auswertung erfolgt wiederum umgehend – so weiß jeder Teilnehmer gleich, wo er steht. Das Ziel ist die Vermittlung von technischem Wissen, das nötig ist, um eine Baumaschine gesetzeskonform zu bedienen. Wir möchten mit dieser Aktion, die viel Aufmerksamkeit erfährt, unsere Ausbildungszentren in den Regionen unterstützten. Jeweils die Top 5 der teilnehmenden Azubis aus den Gebieten Nord, Süd, Ost und West treffen sich dann in Willingen zur Deutschen Meisterschaft des VDBUM Azubi-Cups, wo es schöne Preise zu gewinnen gibt.“

 

Text: Bernd Mair, Manfred Zwick, Peter Hebbeker

Bilder: siehe Bildunterschrift

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