Iveco // Nachhaltiger Transport von Baustoffen

Iveco // Nachhaltiger Transport von Baustoffen

Mit dem S-WAY-6×2-Fahrgestell mit Baustoffpritsche und Ladekran baut Iveco sein Portfolio an gasbetriebenen umweltfreundlichen Nutzfahrzeugen weiter aus. „Denn“, so lässt der Hersteller verlauten, „mit CNG und LNG betriebene Lkw sind die derzeit einzige skalierbare Alternative zum Diesel mit der Perspektive, nahezu CO2-neutral unterwegs zu sein – Biomethan macht es möglich.“

Umweltschutz und Luftreinhaltung spielen natürlich auch bei der Anlieferung von Baumaterialien gerade im innerstädtischen Bereich eine immer wichtigere Rolle. Der neue S-WAY LNG mit Pritsche und Ladekran ist besonders auf die Anforderungen für das Baustoff-Transportgeschäft sowie für witterungsresistente Frachten zugeschnitten. Speditionen profitieren mit diesem gasbetriebenen Baustofffahrzeug daher nicht nur von einer erweiterten Einsatzflexibilität beim Transport von Gütern, sondern auch vom Geräuschvorteil eines Gasmotors und den deutlich geringeren Schadstoffemissionen.

Die Ausgangsbasis für dieses Baustofffahrzeug bildet ein AS260S46Y/FS 2LNG Iveco S-WAY Fahrgestell. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich ein vollluftgefedertes 6×2-Standard-Fahrgestell mit 4.800 mm-Radstand, einem technisch zulässigen Gesamtgewicht von 26 t, einem Active-Space-Großraumfahrerhaus, einer liftbaren Nachlaufachse und einem 460 PS starken Cursor-13-LNG-Motor. In den zwei verbauten 540 l großen Gastanks finden mindestens 390 kg LNG beziehungsweise Bio-LNG Platz. Reichweiten von bis zu 1.600 km sind damit realisierbar. Der eingesetzte Cursor-13-Gas-Motor der Emissionsstufe Euro VI Step E lässt sich dem Hersteller zufolge vollumfänglich mit Bio-LNG nach den marktüblichen Mindeststandards betreiben.

Technische Umrüstungen oder spezielle Anpassungen sind nicht erforderlich, und es gelten unverändert die Garantiebedingungen und gleichen Wartungsintervalle wie beim Einsatz von fossilem LNG. Somit spielt der S-WAY-LNG-Baustoff-Lkw auch beim Thema Umweltschutz ganz vorne mit, denn im Vergleich zu einem Diesel-Lkw sind die Stickstoffdioxid- und Rußemissionen deutlich geringer. Mit Verwendung von Bio-LNG sind laut Hersteller sogar bis zu 95 % weniger CO2-Emissionen möglich.

 

Sinnvolle Individualausstattungen

Gerade bei Baustofftransporten mit hohem Nutzlastbedarf erweist sich eine Achslastanzeige im Cluster, die über Drucksensoren in den Federbälgen aktuelle Informationen erhält, von Vorteil. Der Fahrer kann damit während der Beladung die maximal zulässigen Achslasten einfach überwachen. Für Fahrzeuge, die nicht nur auf der Straße, sondern auf den letzten Metern zur Baustelle mit ungünstigen Fahrbahnbedingungen zu kämpfen haben, ist ein Rocking-Mode zur Wiederherstellung der Traktion bei rutschigen Untergründen ratsam. Ein Hybrid-Stoßfänger aus Stahl und Kunststoff schützt das Fahrzeug gerade im Baustellenbereich und lässt sich dank eines modularen Aufbaus bei etwaigen Beschädigungen kostengünstiger ersetzen. Zahlreiche weitere Individualausstattungen stehen auf Wunsch ebenfalls für das Iveco S-WAY-6×2-LNG-Fahrgestell zur Verfügung.

Die Baustoffpritsche hat die klassenübliche Länge von 6.500 mm. Die Pritsche sowie die in unterschiedlichen Höhen erhältliche Stirnwand sind aus feuerverzinktem Stahl. Ein großzügig ausgelegter Palfinger Ladekran der 23-mt-Klasse hilft dabei, die unterschiedlichen Baustoffe wie Stahlmatten und palettierte Ware auf- und wieder abzuladen.

 

Text- und Bildmaterial: Manfred Zwick (Treffpunkt.Bau)

About the Author:

Schreibe einen Kommentar