Paal // 50 Jahre Paal Baugeräte

Paal // 50 Jahre Paal Baugeräte

Ein halbes Jahrhundert ist es her, seitdem Willy Paal Senior die heutige Paal Baugeräte GmbH als Handelsunternehmen für Esco Baggerzähne gründete. Seitdem hat sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt. Das Geschäftsfeld Verschleißtechnik wuchs mit dem Einsatz von Hardox-Verschleißblechen. Als einer der frühesten Partner des Stahlherstellers SSAB entwickelte und fertigte Paal die ersten Anbaugeräte für Baumaschinen aus diesem Werkstoff.

Das Bedürfnis der Kunden, bei Reparaturen oder Sonderanfertigungen vom Fachpersonal des Paal-Teams betreut zu werden, führte in mehreren Schritten zum heutigen Unternehmen. Seit 1999 führen die Söhne Dietmar und Willy Paal den Betrieb.

Brüderlich geteilt

Die Leitung des Geschäftsfeldes Abbruch und Recycling hat Willy Paal übernommen. Schrottscheren, Pulverisierer, Hydraulikhämmer, Abbruch- und Sortiergreifer, Staubbindemaschinen und Sägen sind sein Metier. Dietmar Paal ist verantwortlich für die Fertigungstechnik, Reparaturen, Verschleißtechnik, für die Konstruktion und Sonderanfertigung sowie die übrigen Anbaugeräte. Darunter beispielsweise Tieflöffel, Ladeschaufeln, Grabenräumlöffel, Böschungslöffel, Greifer, Verteil- und Räumspaten.

Serviceorientiert

Neben Fertigung und Handel ist der Dienstleistungsbereich eine wichtige Säule der Paal Baugeräte GmbH. Mit einem mobilen Bohrwerk können beispielsweise Bohrwerksarbeiten bis zu 190 mm Durchmesser direkt beim Kunden ausgeführt werden. Qualifizierte Schweißer und Facharbeiter führen Reparatur- und Schweißarbeiten auch vor Ort aus. Zur Dienstleistung zählt darüber hinaus die Beratung der Kunden. Gerade deshalb ist die Vertriebsstruktur mit Außendienstmitarbeitern so wichtig.

Neue Mitarbeiterin

Unter dem Motto „ZIBA, die neue Mitarbeiterin stellt sich vor“ feierte die Firma Paal mit ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Anfang April ihr 50-jähriges Jubiläum. Dabei wurde „ZIBA“, die neue Zinser Brennschneidanlage, die Autogen- sowie Plasmaschneiden kann, vorgestellt. Für unlegierte Stähle in größeren Materialstärken ist Autogenschneiden das qualitativ beste thermische Trennverfahren. Obwohl Plasma- und Laserschneiden an Bedeutung gewonnen haben, bleibt das autogene Brennschneiden ein sehr wirtschaftliches Verfahren mit guter Schnittqualität.
Insbesondere bei großen Materialstärken bis 1.200 mm ist das autogene Brennschneiden die Methode der Wahl. Das Plasmaschneiden eignet sich vor allem zum Schneiden hochlegierter Stähle oder Aluminium, ist aber auch wirtschaftlich beim Schneiden dünner, niedriglegierter Stähle (Baustahl).

Gelungene Jubiläumsfeier für alle

„Dass unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kreativ sind, das wussten wir. Die Ergebnisse des Workshops übertrafen aber dennoch die Erwartungen. Tolle Ideen wurden umgesetzt“, so Irene Paal, Inhaberin und Frau von Willi Paal. Mithilfe der neuen Brennschneidanlage durften die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihren Ideen freien Lauf lassen und aus Formen, Bilder und Schriftzüge brennschneiden. „In Familienunternehmen spielt die Wertschätzung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eine besonders große Rolle. Ohne sie könnten wir unseren 50. Geburtstag nicht feiern. Wir sind froh, dass alle eine gute Zeit hatten und wollen derartige Aktionen in Zukunft wiederholen“, so Irene Paal abschließend.

Text und Fotos: Treffpunkt.Bau

About the Author:

Schreibe einen Kommentar