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Atlas // 16-Tonnen-Mobilbagger im Leitungsbau
In Bielefeld in der Eckendorfer Straße müssen drei große Versorgungsschächte der Stadtwerke erneuert werden. Dazu wurde die Hauptverkehrsstraße auf eine Spur eingeengt. Bei den Arbeiten in und an den drei Schächten muss präzise gearbeitet werden, zumal es wenig Bewegungsfreiheit gibt. Im Einsatz für die Firma Rohrnetz-Technik Schaumburg ist ein Atlas 155 W Mobilbagger.
Ausgerüstet mit einem Drehgreifer, ist er die schnelle Basismaschine für diese Aufgabe. Der 155 W ist ein wendiger Vielkönner mit 16 t Einsatzgewicht und einem 115 kW/150 PS-Motor. Mit Verstellausleger hat er eine Reichweite von 9,8 m, kann bis zu 6,2 m tief graben und hat eine Losbrechkraft von 100 kN.
Leise und standfest
Man sieht den Bagger arbeiten, aber man hört ihn nicht. Es ist schon erstaunlich, was ein Schallpegel von innen 69 dB(A) und außen 96 dB(A) in der Praxis bedeutet. Eben sehr wenig Motorenlärm. Das ist nicht nur für den Fahrer, sondern besonders auch für die Personen im Umfeld ein angenehmer Vorteil. Ebenso wie die „Bodenverbundenheit“. Das heißt, auch in anspruchsvollen Arbeitsstationen und unter Last steht der Atlas 155 W sicher auf dem Boden. Die Doppelbereifung, die Schwerlastachsen und die sehr solide und durchdachte Unterwagenkonstruktion machen dies möglich.
Beweglichkeit gefragt und geliefert
Der 155 W hat mit 1,98 m einen sehr kleinen Schwenkradius. Auch hier in Bielefeld ein großer Vorteil. Der Bagger kommt nicht mit dem Straßenverkehr, Schildern oder Bebauung in Kollision. Je nach Bedarf kann man mit unterschiedlichen Stielen (1,96 m bis 3,55 m) und Auslegern (4,7 m bis 5,05 m) arbeiten. Das sind gute Voraussetzungen für unterschiedlichste Aufgaben und Umgebungen.
Die feine Hydraulik
Wie gut die Hydraulik des 155 W ist, sieht man in Situationen, wo es auf Feinfühligkeit und Präzision ankommt. Ausschachten in sensiblen Bereichen ohne Leitungen zu beschädigen usw. Vor Ort zeigt das AWE 5 System, dass das beim Atlas bestens funktioniert. Eine proportional unabhängige Steuerung z. B. für die Greifer und Greifer-Dreh-Funktion macht sehr genaues Arbeiten möglich. Drei weitere Kreise für Zusatzverbraucher sind möglich und drei verschiedene Betriebsmodi machen das Arbeiten wirtschaftlicher. Die Hydraulik hat max. 260 l/min Fördermenge bei max. 320 bar Betriebsdruck.
Der angenehme, sichere Arbeitsplatz
Die tollste Maschine kann nicht viel leisten, wenn der Fahrer sich in seiner Kabine nicht wohlfühlt. Im 155 W ist es nicht nur sehr leise, sondern auch„sehr angenehm. Bewegungsfreiheit, Gesundheit und Sicherheit sind die wichtigen Voraussetzungen, die der Atlas Mobilbagger bietet. Im 155 W ist Wohlfühlplatz beim Einstieg und in der Kabine. Der luftgefederte Sitz ist für alle Lagen verstellbar, beheizt und hat eine Lordosenstütze. Die Wirbelsäule dankt es. Eine elektrische Kühlbox ist möglich. Ein bestens kontrastierendes Display macht alles gut lesbar. Auch bei sonnigem Gegenlicht, da die Kabine getönte Wärmeschutzscheiben hat. Die Klimaautomatik sorgt für einen angenehmen Arbeitstag. Letztlich besonders wichtig ist die klare Sicht auf das Arbeits- und Umfeld. Die großflächig verglaste Kabine rundum, Seitenkamera rechts und Rückraumkamera schaffen Sicherheit.
Fachleute sichern Qualität und Wirtschaftlichkeit
Die Rohrnetz-Technik Schaumburg aus Bielefeld wurde 1972 gegründet, ist permanent gewachsen und beschäftigt heute etwa 200 Mitarbeiter. Sie sind Spezialisten im Rohrnetz- und Anlagenbau, Rohrnetzsanierung, Geothermie, Photovoltaik, Ladesäulen u. a. Ein großer für die speziellen Aufgaben ausgelegter Maschinenpark ist die Voraussetzung, um die vielfältigen Aufgaben technisch und ökonomisch zu lösen. Mehrere Atlas Bagger gehören zum Maschinenpark.
Maschinentechnisch betreut werden die Atlas Bagger von der Tecklenborg Bau- und Industriemaschinen mit Hauptsitz in Werne. An insgesamt fünf Standorten in Nordrhein-Westfalen wird Beratung und Service geleistet. Sowohl bei Kauf wie auch bei Miete. Über 100 Fachleute stehen den Kunden zur Verfügung. „Tecklenborg ist schnell und zuverlässig, wie wir aus vielen Jahren der Zusammenarbeit wissen“, sagt Mike Stresow, Geschäftsführer von RTS.
Text und Fotos: Atlas
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