Kliemt-Gruppe // Mehr Schutz bei Starkregen: neues Regenrückhaltebecken am Venusberg in Bonn erstellt

Die Stadt Bonn errichtet auf dem Gelände eines ehemaligen Sportplatzes am Bonner Venusberg ein zusätzliches Regenrückhaltebecken. Der Neubau am Hauweg ist erforderlich, da die vorhandenen Rückhaltebecken bei Starkregen in der Vergangenheit mehrfach übergelaufen sind und es zu Schäden an Infrastruktur und Gebäuden gekommen ist. Das neue Erdbecken verfügt über ein Rückhaltevolumen von 25.000 Kubikmetern und wird damit die Überflutungssicherheit deutlich erhöhen. Mit dem Bau und der kompletten Erstellung wurde die Gerhard Kliemt GmbH & Co. KG aus Hilden beauftragt.

Baumaßnahmen für das Regenrückhaltebecken

Start der Baumaßnahme für das naturnahe Regenrückhaltebecken auf dem Waldgrundstück war im Dezember 2024. Für die Ausführung ist eine Bauzeit von 13 Monaten vorgesehen. Alle vorbereitenden Arbeiten für den Neubau wurden bereits im Vorfeld ausgeführt. Im ersten Schritt erfolgte  die Oberflächendetektion des 6.000 m² großen Baufeldes auf Kampfmittel mit Georadar sowie 1.000 Meter Sondierbohrungen im Rohrvortrieb zur Kampfmittelerkundung. „Nach Abschluss der Kampfmittelüberprüfung konnten wir mit dem Einbau von zwei Spritzbetonbaugruben mit einem Durchmesser von 6,00 Metern und einer Tiefe von 8,00 Metern beginnen. Danach folgte der Rohrvortrieb 1200 Stb über 85 Meter im unbemanntem, steuerbaren Verfahren sowie der schrittweise Ausbau der Baugrube. Für die Baugrube haben wir im ersten Schritt 9.000 m³ Boden bis zu einer Tiefe von 2,00 Metern ausgehoben, anschließend weitere 16.000 m³ Bodenmaterial bis zu einer Aushubtiefe von 7,50 Metern“, berichtet Axel Schäfer, verantwortlicher Oberbauleiter und Prokurist der Gerhard Kliemt GmbH & Co. KG über den Auftrag. Für die Beckenabdichtung und Beckenbefestigung der Baugrube sind Geotextil (8.6000 m²) als Schutzlage, Kunststoffdichtungsbahnen (4.300 m²), eine Dränschicht und eine Dichtungsschicht (jeweils 4.300 m²) vorgesehen. In der Beckensohle werden 2.000 m² Rasengittersteine verlegt. Für die Erschließung erfolgen in der letzten Bauphase der Wegebau mit 1.500 m² Ökopflaster, 800 m² Straßenwiederherstellung und Straßensanierung in Asphaltbauweise sowie das Aufstellen einer 2,00 Meter hohen Zaunanlage aus Doppelstabgittermatten. „Die notwendigen Ertüchtigungsmaßnahmen an den vier bestehenden Schachtbauwerken in einer Tiefe von bis zu 13,00 Metern haben wir unabhängig von den Bauaktivitäten für das Regenrückhaltebecken geplant“, erläutert Axel Schäfer.

Gemeinsam stark und präsent In NRW

Die Kliemt Gruppe sichert als Familienunternehmen in 5. Generation die termingerechte Realisierung von Großprojekten durch Leistungen in den Bereichen Erd- und Tiefbau, Abbruch und Recycling. Ein wachsendes Geschäftsfeld durch die Klimaveränderungen ist das Segment Hochwasserschutz mit verschiedenen Deichbau-Projekten und zahlreichen Infrastrukturprojekten für den Starkregenschutz wie die Baumaßnahme am Venusberg in Bonn. Zu den weiteren Referenzobjekten zählen u.a. in Düsseldorf der KÖ Bogen, das Büro- und Wohngebäude Pandion Officehome oder der unterirdische U-Bahnhof am Düsseldorfer Flughafen sowie der Neubau einer Recyclinganlage im Chemiepark Wesseling und zahlreiche Infrastrukturprojekte in ganz Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen unter www.kliemt-gruppe.de

 

Text + Bildmaterial: Sven Henry Wegerich / Gerhard Kliemt GmbH 
 

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