Holp // Viel schneller mit dem RotoTop
Das Gartenbauunternehmen Froschkönig Gärten in Emmendingen besteht bereits in der dritten Generation und bietet seinen Kunden nicht nur die komplette Gestaltung von Gärten, sondern auch den Bau von Schwimmteichen, die Pflege von Grünanlagen und Arbeiten zur Renaturierung von Flächen an. Dabei werden bei Froschkönig Gärten die Projekte aus einer Hand komplett geplant und auch umgesetzt: Dazu gehören neben allen Gestaltungs- und Pflanzarbeiten auch das Erstellen von Terrassen, Treppen, Pflasterflächen, Teichen und Natursteinmauern ebenso wie der Einbau von automatischen Bewässerungssystemen und individuellen Beleuchtungskonzepten.
Es liegt auf der Hand, dass einige dieser Arbeiten mit viel Handarbeit und Fingerspitzengefühl umgesetzt werden müssen, da sie nicht von Maschinen übernommen werden können. Somit ergibt es Sinn, wenn schwere Erdarbeiten wie das Planieren und Modellieren von Flächen und Abhängen oder das Setzen von Steinen durch die präzise Arbeit des Baggers erledigt werden können, sodass sich Mitarbeiter auf andere Aufgaben konzentrieren können. Daher hat Jan Sauter alle seine Bagger von Bobcat, die in den Gewichtsklassen zwischen 1 und 9 Tonnen liegen, mit einem RotoTop ausgestattet. Der E80 stammt dabei aus dem Jahr 2016, sodass Sauter inzwischen gut 9 Jahre Erfahrung mit dem Drehantrieb von Holp hat.
Die Vorteile erkannt
Schon vor mehr als 10 Jahren ist Jan Sauter auf einer GalaBau-Messe auf den Rototop gestoßen und hat sich seinerzeit von Günter Holp die Idee der Endlosdrehung und der damit verbundenen Flexibilität erklären lassen. Danach verging noch einige Zeit, bis er 2016 den ersten Bagger mit RotoTop kaufte. Es dauerte ein wenig, bis die Mitarbeiter von der Entscheidung des Chefs überzeugt waren, doch schon nach kurzer Zeit war allen klar, wieviel mehr Möglichkeiten die Endlosdrehung im Vergleich zum reinen Tilten bietet. Nach einigen Wochen kannte jeder Maschinenführer alle Tricks und Kniffe, die mit dem Drehantrieb möglich sind. Ab diesem Zeitpunkt wurde jeder neue Bagger direkt mit RotoTop ausgestattet.
Großer Vorteil ist laut Jan Sauter, dass man durch den RotoTop nicht nur alle Anbaugeräte endlos drehbar mache und so eine sehr hohe Flexibilität habe, ohne dass das Gerät zu hoch aufbaue oder der Bagger stark an Leistung verliere. „Wenn wir noch mehr Bewegungsmöglichkeiten brauchen, was sehr selten der Fall ist, dann nehmen wir einfach einen Schwenklöffel mit seiner Tiltfunktion dazu“, so Sauter.
Präzises Arbeiten und höhere Effizienz
Durch den RotoTop könne man viel leichter planieren, da die Schaufel drehen und damit von sich wegarbeiten kann. Ähnliches gilt für das Ziehen von Gräben für die Be- und Entwässerung und die Erstellung von Drainagen, hier sei es oft nötig, seitwärts vom Bagger zu arbeiten. Ecken und Kanten könne man wesentlich sauberer ausgraben oder auch Schächte freilegen, weil man den Löffel im Graben drehen könne und nun wirklich in alle Ecken des Arbeitsbereiches gelange.
Beim Bauen von Natursteinmauern setzt Sauter auf die Kombination von RotoTop und dem Spezialanbaugerät MultiGrip, das Greifer und Löffel in einem Gerät vereint. So kann sein Team die Steine nicht nur sicher im MultiGrip transportieren, sondern auch exakt positionieren. Auch das Abladen von Material erfolgt schneller, da der große Bagger mit der Palettengabell ausgestattet ohne Probleme ganze Paletten mit Steinen vom LKW abladen und dorthin transportieren kann, wo sie benötigt werden.
Kein Bagger mehr ohne RotoTop
Diese und weitere Arbeiten im Gartenbau werden viel schneller erledigt, weil der Bagger nicht nur seltener versetzt werden muss, sondern auch die bisherige Handarbeit fast vollständig durch die Maschinen übernommen wird. Genau beziffern kann Jan Sauter die Leistungssteigerung nicht, aber sein Statement ist klar: „Bei uns gibt es künftig keinen Bagger mehr ohne einen RotoTop.“
Für den Rototop spricht laut Jan Sauter auch, dass es in den gut neun Jahren keinerlei Probleme mit den Drehantrieben von Holp gab, sodass die Qualität ihn wirklich überzeugt hat. Durch die kompakte Bauweise ohne Zylinder und ohne überstehende Schläuche würden auch etwaige selbstverschuldete Defekte vermieden, weil man nirgends hängen bleiben könne. Die großen Drehdurchführungen sorgen dafür, dass immer ausreichend Öl am Anbaugerät ankommt, sodass auch härtere Einsätze kein Problem darstellen.
Text und Bildmaterial: Holp
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