Sixt Van & Truck // Produktiver arbeiten durch flexible Mobilität

Wenn Baustellen anlaufen oder Aufträge kurzfristig dazukommen, entscheidet Mobilität oft über den Takt im Projekt. Gerade Bauunternehmen und Handwerksbetriebe brauchen Fahrzeuge, die schnell verfügbar sind, als Arbeitsmittel funktionieren und sich an wechselnde Anforderungen anpassen lassen, vom Service-Transporter bis hin zum Team-Shuttle.

Im Interview mit Treffpunkt.Bau spricht Christian Ludwig, Produktchef bei Sixt Van & Truck, über die Rolle flexibler Mobilitätslösungen im Bau- und Handwerksumfeld. Dabei wird deutlich, wie stark sich Anforderungen an Fahrzeuge, Laufzeiten und Verfügbarkeit im Projektgeschäft verändert haben und welche Bedeutung digitale Prozesse, Servicequalität und schnelle Skalierbarkeit inzwischen für den Baustellenalltag haben.


Bau und Handwerk arbeiten projektbezogen und oft unter hohem Zeitdruck. Welche Bedeutung hat diese Zielgruppe heute in der strategischen Ausrichtung von Sixt Van & Truck?

Christian Ludwig: Firmen und Betriebe aus der Bau- und Handwerksbranche gehören zu den zentralen Zielgruppen von Sixt Van & Truck, da Mobilität hier oftmals direkt mit der Produktivität verknüpft ist. Viele Einsätze sind projektbezogen und der Fahrzeugbedarf kann sich kurzfristig ändern. Unser Angebot deckt daher eine Reihe an Einsatzmöglichkeiten ab und zeichnet sich durch eine hohe Fahrzeugverfügbarkeit, flexible Mietmodelle und eine breite Fahrzeugauswahl aus.


Sie sprechen von einer breiten Fahrzeugauswahl für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Für welche Einsatzprofile wird das Van-&-Truck-Angebot in Bau und Handwerk typischerweise genutzt, und welche Kriterien sind bei der Fahrzeugwahl entscheidend?

Christian Ludwig: Im Handwerk werden unsere Fahrzeuge überwiegend als Service- und Montagefahrzeuge eingesetzt. Zum Einsatz kommen vor allem leichte Nutzfahrzeuge, häufig auch mit eingebauten Regalsystemen, die wir in Kooperation mit Sortimo anbieten. Im Hoch- und Tiefbau sehen wir hingegen eine hohe Nachfrage nach Fahrzeugen zur Personenbeförderung, insbesondere nach 7- bis 9-Sitzern. Zudem nutzen viele Kunden auch unser Pkw-Mietangebot für Geschäftsreisen oder als Dienstwagen, beispielsweise über unser Sixt+ Auto-Abo.


Diese Einsatzprofile erfordern häufig eine passgenaue Ausstattung und eine schnelle Bereitstellung. Wie ist bei Sixt der Weg vom konkreten Bedarf bis zum arbeitsfertigen Fahrzeug organisiert?

Christian Ludwig: Wir starten mit einer kurzen Bedarfsklärung: Wofür wird das Fahrzeug gebraucht, für welchen Zeitraum, welche Fahrzeugkategorie und welche Ausstattung sind gewünscht. Danach kümmern wir uns um die passende Lösung – mit dem Ziel, das Fahrzeug so schnell wie möglich bereitzustellen, häufig auch innerhalb von 24 Stunden. Wichtig ist uns, dass das Fahrzeug zum konkreten Einsatz passt – damit es vom ersten Tag an produktiv eingesetzt werden kann.


Eine Bereitstellung innerhalb von 24 Stunden ist im Projektgeschäft ein starkes Argument. Gerade zum Baustart oder bei Auftragsspitzen entsteht oft kurzfristiger Mobilitätsbedarf. Wie stellt Sixt in solchen Situationen die Verfügbarkeit sicher, und wie flexibel lassen sich Kurzzeitmieten gestalten?

Christian Ludwig: Über unsere große Nutzfahrzeugflotte und ein breites Stationsnetzwerk können wir die Verfügbarkeit sehr gut sicherstellen. Auch lassen sich Kurzzeitmieten grundsätzlich sehr flexibel gestalten – ab einem Tag, bei Bedarf auch mit Verlängerung. Zudem bieten wir unseren Kunden unterschiedliche Tarife und individuell wählbare Kilometerpakete, um auch kurzfristige Auftragsspitzen kosteneffizient zu bedienen.


Bei längeren Projekteinsätzen verschieben sich die Anforderungen von der reinen Verfügbarkeit hin zu planbaren Rahmenbedingungen. Wie flexibel ist die Langzeitmiete bei Sixt, etwa bei Laufzeit, Fahrzeugwahl und dem vorgesehenen Einsatzumfang?

Christian Ludwig: Die Langzeitmiete ist für viele Firmen und Betriebe eine sinnvolle Ergänzung zum Kauf oder Leasing – gerade bei projektbasiertem Bedarf oder saisonalen Schwankungen. Wir bieten Mietmodelle ab 28 Tagen bis hin zu mehrmonatigen Laufzeiten. Wichtig ist vielen Kunden auch die Flexibilität: So sind während der Laufzeit Anpassungen möglich, etwa beim Fahrzeugtyp, bei der Laufzeit sowie beim Kilometerumfang. Auf Wunsch sind bei längeren Einsätzen auch Ausstattungslösungen wie Einbauten oder Branding und Beklebung umsetzbar.


Mit längeren Laufzeiten wächst auch der Bedarf, gemietete Fahrzeuge zentral zu steuern und Kosten transparent im Blick zu behalten. Welche digitalen Tools und Funktionen stellt Sixt für die Flottenplanung, die Disposition und die Kostentransparenz zur Verfügung?

Christian Ludwig: Für Geschäftskunden bieten wir eine digitale Online-Plattform zur Verwaltung gemieteter Fahrzeuge. Damit lassen sich zentrale Aufgaben zur Übersicht laufender Mieten und zu Kosten- und Verträgen transparent abbilden, wodurch Fuhrparkverantwortliche im Alltag entlastet werden. Und natürlich bieten wir auch den Fahrern digitale Lösungen, um die Fahrzeugnutzung so einfach wie möglich zu machen. Dazu zählt beispielsweise unser Van-Sharing-Angebot. Mit dieser Lösung können Kunden die bei Sixt gemieteten Fahrzeuge direkt und eigenständig innerhalb ihres Unternehmens zuweisen und verwalten – die Schlüsselübergabe erfolgt dabei ganz einfach über vor Ort installierte Schlüsselboxen oder über unsere schlüssellose Car-Sharing-Technologie.


Der Einsatz auf Baustellen geht oft mit höheren Belastungen und stärkerem Verschleiß einher. Wie ist das Service- und Wartungskonzept ausgelegt, um die Einsatzfähigkeit der Fahrzeuge im laufenden Betrieb sicherzustellen?

Christian Ludwig: Ein verlässlicher Fahrzeugzustand ist entscheidend. Deshalb legen wir großen Wert auf regelmäßige Wartung und eine gründliche Aufbereitung, bevor Fahrzeuge in den nächsten Einsatz gehen. Hierfür haben wir ein umfassendes Service-Netzwerk, um Reparaturen und Instandsetzung effizient und zum Teil auch in unseren eigenen Werkstätten zu organisieren. Insgesamt machen wir mit der Bau- und Handwerksbranche sehr gute Erfahrungen, was den Umgang mit unseren Mietfahrzeugen angeht.


Regelmäßige Wartung und eine gründliche Aufbereitung vor dem nächsten Einsatz sind eine wichtige Grundlage. Trotzdem lassen sich Pannen oder Schäden nicht vollständig ausschließen. Wie ist das Ausfall- und Schadensmanagement bei Sixt organisiert, von der ersten Meldung bis zur Bereitstellung eines Ersatzfahrzeugs und zu passenden Versicherungslösungen für Baustelleneinsätze?

Christian Ludwig: Im Schadens- oder Pannenfall steht zunächst die schnelle Meldung im Mittelpunkt – danach koordinieren wir die nächsten Schritte mit dem Kunden, um die Mobilität so zügig wie möglich wiederherzustellen. Je nach Situation organisieren wir auch eine schnelle Ersatzlösung. Schutzpakete sind grundsätzlich Bestandteil unserer Mietmodelle und können kundenindividuell ausgestaltet werden.


Der Bedarf an Flotten, die flexibel, zuverlässig und wirtschaftlich betrieben werden können, steigt weiter, auch durch Emissionsvorgaben und neue Antriebskonzepte. Welche Entwicklungen bewertet Ihr Unternehmen derzeit als besonders prägend, und welche Schwerpunkte setzt Sixt Van & Truck für die kommenden Jahre?

Christian Ludwig: Entscheidend ist aus unserer Sicht vor allem der steigende Bedarf, Flotten flexibel, zuverlässig und wirtschaftlich betreiben zu können – gerade bei projektbasierten Einsätzen im Bau- und Handwerksumfeld. Bei uns liegt der Fokus daher darauf, Kunden mit Fahrzeuglösungen zu unterstützen, die eine hohe Auslastung ermöglichen und sich schnell an wechselnde Anforderungen anpassen lassen. Dazu gehört auch ein wachsendes Angebot an Elektrofahrzeugen, dort, wo sie operativ sinnvoll und wirtschaftlich einsetzbar sind. Für die kommenden Jahre setzen wir verstärkt auf KI-gestützte Tools, die Kunden helfen, ihre Flotten effizienter zu nutzen – beispielsweise durch Monitoring-Funktionen, automatisierte Hinweise zu Wartung und Verschleiß, Transparenz über die Fahrzeugauslastung sowie über Optimierungspotenziale in der Einsatzplanung. Auch ohne selbst Touren zu planen, können wir so dazu beitragen, Standzeiten zu reduzieren, Prozesse zu vereinfachen und die Produktivität der eingesetzten Fahrzeuge zu erhöhen. Parallel investieren wir weiter in digitale und schlüssellose Zugangs- und Sharinglösungen, damit Fahrzeuge jederzeit flexibel abrufbar sind. Unser Ziel ist es, Kunden künftig noch individueller zu unterstützen, mit Angeboten, die bei Laufzeit, Kilometerpaketen und Fahrzeugausstattung genauso flexibel sind wie die Projekte unserer Zielgruppen.

 

Text: Tobias Kiehstaller & Gloria Schaffarczyk
Bildmaterial: Sixt Van & Truck

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