IVECO // Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder besucht die IVECO Deutschland AG in Ulm

Ulm, 06. Februar 2026 - Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr der Bundesrepublik Deutschland, besuchte zusammen mit Ronja Kemmer, Ulmer Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Bereiche Forschung, Technologie und Raumfahrt, Digitalisierung und Staatsmodernisierung, die IVECO Deutschland AG in Ulm. Der Vorstandsvorsitzende, Christian Sulser, und Yves Nax, Business Director IVECO Bus DACH, informierten die Politiker über den IVECO Multi-Energy-Ansatz, der die Weiterentwicklung von Biomethan-, batterieelektrischen und Brennstoffzellentechnologien vorantreibt. Patrick Schnieder nutzte bei seinem Besuch am 5. Februar 2026 auch die Gelegenheit, sich den Entwicklungs- und Produktionsstandort des batterieelektrischen und brennstoffzellenbetriebenen IVECO S-eWay anzuschauen und sich auf den aktuellen Stand im Bereich autonomes Fahren zu bringen.

Im Mittelpunkt des Austauschs zwischen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und IVECO stehen zentrale Zukunftsfragen der Nutzfahrzeugbranche. Zum einen geht es um die Notwendigkeit, die Standortfaktoren in Deutschland zu verbessern. Derzeit belasten hohe Abgaben und Energiepreise, eine zunehmende Bürokratie, langwierige Planungsverfahren sowie infrastrukturelle Defizite der industriellen Wettbewerbsfähigkeit.

Zum anderen wurde die Bedeutung eines funktionierenden Ökosystems für emissionsfreie Nutzfahrzeuge hervorgehoben. Ein erfolgreicher Markthochlauf von Zero-Emission-Fahrzeugen ist nur möglich, wenn Infrastruktur und Wirtschaftlichkeit ineinandergreifen. Dafür brauchen es nach Ansicht von IVECO schnelle Entscheidungen zum Ausbau eines europaweit flächendeckenden Hochleistungsladenetzes und Tanknetzes mit bezahlbarer, grüner Energie sowie verlässliche politische Rahmenbedingungen für den Straßengüterverkehr. Die derzeit nahezu fehlende Ladeinfrastruktur für Nutzfahrzeuge und die teils jahrelangen Wartezeiten von Speditionen auf Netzanschlüsse für Elektro-Lkw sind unhaltbar.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs lag beim Thema technologieoffener Klimapolitik, insbesondere im Bereich der CO₂-Flottenregulierung. Einigkeit herrscht dabei, dass eine Flexibilisierung der Vorgaben, beispielsweise durch Emissionsgutschriften aus früheren Jahren, im Einklang mit den Klimaschutzzielen grundsätzlich begrüßenswert sein.

Im Rahmen seines Besuchs machte Minister Schnieder eine Probefahrt mit der vollelektrischen IVECO S-eWay Sattelzugmaschine. Anschließend besichtigte er die hochmoderne Fertigungslinie für batterieelektrische und brennstoffzellenbetriebene Sattelzugmaschinen und Fahrgestelle am Standort Ulm.

„Wir benötigen die entsprechenden politischen Weichenstellungen, um Industrie, Logistik und Klimaziele in Einklang zu bringen“, sagt Christian Sulser, Vorstandsvorsitzender der IVECO Deutschland AG. „Die Nutzfahrzeugbranche befindet sich in einer richtungsweisenden Dekade – und nach unserer Einschätzung kann die Transformation nur durch Technologieoffenheit, den konsequenten Aufbau von Lade- und Tankinfrastruktur und durch wirtschaftliche Vernunft erfolgreich gelingen.“


Text + Bildmaterial: IVECO

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