Zeppelin-Cat // Der neue 973 rundet die überarbeitete Baureihe von Cat Kettenladern ab

Sie verbinden die Schaufel wie bei einem Radlader mit den Raupenketten einer Planierraupe, welche die Maschine auf engem Raum manövrieren lässt. Weil Kettenlader sogar auf der Stelle wenden können, bringen sie Eigenschaften wie die eines drehenden Oberwagens eines Kettenbaggers mit sich. Das prädestiniert Laderaupen wie den neuen Cat 973 für anspruchsvolle Bodenverhältnisse. Mit einem Einsatzgewicht von knapp 30 Tonnen und 275 PS (205 kW) ersetzt er ab sofort den 973K. Damit ist er der größte Kettenlader in der Branche und ergänzt seine kleineren Kollegen wie den Cat Kettenlader 953 (160 PS/119 kW) und 963 (202 PS/151 kW). Was ihn auszeichnet: Er kombiniert Vielseitigkeit mit einem um bis zu zehn Prozent geringeren Kraftstoffverbrauch, höherer Produktivität und Verbesserungen bei der Fahrerkabine.

Der neue 973 bietet Wendigkeit und einfache Bedienung. Die überarbeitete Fahrerkabine verfügt über einen gefederten Sitz und einstellbare Bedienelemente. Das intuitiv verständliche Touchscreen-Display mit zehn Zoll ist bedienerfreundlich aufgebaut und übermittelt das Bild der serienmäßigen hochauflösenden Rückfahrkamera. Auch die für das Assistenzsystem Slope Indicate ermittelte Längs- und Querneigung der Maschine wird direkt auf dem Display angezeigt.
Die Getriebesteuerung erfolgt über einen Joystick oder V-Hebel und Pedale. Bei beiden Bedienanordnungen kann der Fahrer das Ansprechverhalten – fein, normal oder grob – je nach Präferenzen und Einsatzanforderungen anpassen. Bevorzugte Maschineneinstellungen und Anwendungsprofile lassen sich speichern. Wiederholte Hub-, Absenk- und Kippvorgänge können als Voreinstellungen hinterlegt werden, um Aufgaben wie das Beladen von Lkw zu erleichtern. Das weichere Ansprechen von Anbaugeräten und Lenkung sowie die verbesserte Lenkleistung bedeuten eine bessere Steuerbarkeit im Vergleich zum Vorgängermodell.
Der 973er wird durch den Cat Motor C9.3B angetrieben. Mit dem Automatikmodus, bei dem die Motordrehzahl an die Last angepasst wird, lässt sich eine Kraftstoffersparnis von bis zu zehn Prozent erzielen. Im Eco-Modus wird eine noch geringere Drehzahl genutzt, was den Kraftstoffverbrauch bei leichten Einsätzen noch weiter senkt. Im Power-Modus wird eine hohe Motordrehzahl beibehalten, damit jederzeit die volle Leistung abgerufen werden kann.
Mit einer optionalen Schaufel der Performance-Serie wird die Produktivität um bis zu 20 Prozent gesteigert. Mit einem optionalen Fusion-Schnellwechsler können die Anbaugeräte rasch gewechselt werden. Verschiedene Schaufeln, Gabeln und andere Arbeitsgeräte können für Kettenlader, Radlader und andere mit einem Fusion-Schnellwechsler ausgestattete Maschinen gemeinsam genutzt werden. Die Schaufeln sind ab Werk mit Advansys-Zahnspitzen ausgestattet. Diese sind auf maximale Produktivität und niedrige Lebenszykluskosten ausgelegt. Das Befestigungssystem der Zahnspitzen sorgt für einen sicheren und schnellen Aus- und Einbau ohne besondere Werkzeuge.
Die spezifisch für geringen Bodendruck konstruierte Laderaupe kann werksseitig mit spezialisiertem Laufwerk, Schutzvorrichtungen und weiteren Merkmalen ausgerüstet werden, damit sich die Maschine für anspruchsvolle Aufgaben rund um die Abfallentsorgung oder Schiffsentladung eignet. Das 973 Stahlwerkpaket bietet eine Spezialkabine, einen isolierten Kraftstofftank aus Stahl, ein Hochtemperatur-Laufwerk und eine Isolierung in der gesamten Maschine, sodass diese für die Arbeit mit Schlacke geeignet ist. Bei Ladevorgängen unterstützt das Assistenzsystem Cat Payload. Die Technologie liefert präzise Schaufellastdaten durch Wiegen im laufenden Betrieb und vermeidet damit Über- und Unterbeladung. Die genauere Beladung verringert Zykluszeiten, um Zeit, Arbeit und Kraftstoffkosten zu sparen.
Den Maschineneinsatz erleichtern weitere Funktionen, indem die von Ausrüstung, Materialien und Personal erstellten Daten erfasst und in anpassbaren Formaten bereitgestellt werden. Hierzu zählt ProductLink, worüber Daten der Laderaupe automatisch erfasst werden. Per VisionLink erfolgt der Zugriff auf die Daten unabhängig vom Einsatzort. Mit dem Remote Service erfolgt die Fehlersuche – das spart Zeit und Geld, indem Cat Händler wie Zeppelin eine Maschinendiagnose aus der Ferne durchführen können. Sind Updates der Bordsoftware möglich, erfolgt das inzwischen ebenfalls per Fernzugriff. Somit entfallen Anfahrtswege eines Technikers, der die Softwareaktualisierung vom Büro aus durchführen kann.

 

Text und Bildmaterial: Zeppelin/Caterpillar

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