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Artikel mit dem Tag „Kommentar“
Sekundärbaustoffe sind kein Abfallprodukt, sondern ein Wertstoff mit Verantwortung. Wer sie in tragende Anwendungen bringen will, braucht mehr als gute Vorsätze: Qualitätssicherung und Zertifizierung sind die Eintrittskarte in Planung, Ausschreibung und Bauausführung. ...
Seit Jahren führen wir dieselben Diskussionen: über Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft, Recyclingquoten und den Einsatz von Sekundärbaustoffen. Die Ziele sind bekannt, die Probleme benannt, die Lösungen vielfach erarbeitet. Dennoch bleibt eines ernüchternd festzustellen: Zu oft verharren wir im Reden – und kommen nicht ins konsequente Handeln. ...
Bundeskanzler Merz versprach nach seinem Amtsantritt, dass sich bis zum Sommer die Lage in Deutschland spürbar verbessert haben werde. Komplette Fehlanzeige. Gut, er hat kein Jahr dazu genannt. Danach war vom „Herbst der Reformen“ die Rede. Was ist gekommen? Die Aktivrente und eine Wiedereinführung der Wehrpflicht mit Glücksspielcharakter. Unter Reformen, die die heimische Wirtschaft dringend braucht, verstehen wir etwas anderes. ...
Mit diesem Slogan – ohne den desillusionierten Zusatz – warb Ende der 1990er-Jahre ein namhafter deutscher Autohersteller. Von wem man sich diese Einsicht, zumindest aber ein erkennbares Bemühen darum, seit Jahren innigst wünscht, sind „die Politiker“. Das soll hier kein pauschales Politiker-Bashing werden, aber leider gibt es – mal wieder – konkreten Anlass, mangelnde Platzreife, um es mal so zu nennen, von Politikern festzustellen. ...
Der demografische Wandel und der Eintritt vieler Arbeitskräfte ins Rentenalter verschärfen den Fachkräftemangel in der Bau- und Abbruchbranche. Zwar investieren wir in die Weiterbildung der vorhandenen Mitarbeiter, aber es fehlt zunehmend Fachpersonal. Qualifikation fängt bereits bei der Ausbildung an. Hoffen wir, dass die geplante kräftige Anhebung des gesetzlichen Mindestlohnes, der dann oberhalb vieler tariflich geregelter Ausbildungsvergütungen liegen wird, keine Verlockung des „schnellen Euros“, der selbst bei einer Hilfstätigkeit verdient werden kann, darstellt. Denn dies könnte dann bei jungen Menschen durchaus zu einem Verzicht auf eine Berufsausbildung und damit einer weiteren Verschärfung des Fachkräftemangels führen. ...
Mit dem Sondervermögen (SVIK) und dem kürzlich angekündigten „Wachstums-Booster“ setzt die Bundesregierung wichtige Impulse – und macht deutlich: Die Wirtschaft wird nicht sich selbst überlassen. Die geplante Senkung der Körperschaftsteuer sowie verbesserte Abschreibungsbedingungen für Neuinvestitionen sind Schritte in die richtige Richtung. Sie schaffen finanzielle Spielräume und setzen gezielte Anreize für Investitionen in die Zukunft. Positiv ist: Der Fokus liegt auf Zukunftsthemen, nicht auf kurzfristigem Konsum. ...
Die Diskussion um den Bundeshaushalt 2025/2026 und das geplante Sondervermögen zeigt: Die Bedeutung einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur ist im politischen Bewusstsein angekommen. Die mittelständische Bauwirtschaft begrüßt das ausdrücklich. Die angekündigten Mittel sind ein wichtiges Signal – jetzt braucht es eine Umsetzung, die Tempo, Effizienz und Praxistauglichkeit in den Mittelpunkt stellt. ...
Der Start der neuen Bundesregierung bringt Bewegung in zentrale Zukunftsfragen. Lars Klingbeil, neuer Finanzminister, hat angekündigt, dass sowohl für den Haushalt 2025, die Eckwerte für das Jahr 2026 sowie für das geplante Infrastrukturgesetz noch vor der Sommerpause ein Kabinettsbeschluss herbeigeführt werden solle – ein wichtiges Signal, das wir ausdrücklich begrüßen. Es zeigt den politischen Willen, rasch konkrete Weichen für Investitionen, Wachstum und Modernisierung zu stellen. ...
Der voraussichtlich kommende Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußerte sich in einer Rede zu dem erkämpften „Geldsegen“ im Bundestag: „Geld allein löst noch keine Probleme“. Recht hat er, oder sollte das ein dezenter Hinweis sein, dass es doch nicht so einfach wird, die dringenden Aufgaben zur Ertüchtigung der maroden Infrastruktur im Lande schnell zu lösen? Immerhin wird im Zeitraum von zwölf Jahren dafür die gigantische Summe von 500 Milliarden Euro für zusätzliche Investitionen bereitstehen. ...
Politiker der Regierungen, die sich mit der Baupolitik im Lande einen Namen machen wollten, ließen das Wahlvolk immer wieder wissen, dass bezahlbares Wohnen die „soziale Frage unserer Zeit“ sei. Einst hat die frühere SPD-Chefin Andrea Nahles diesen Satz wiederholt bei verschiedensten Anlässen geprägt. Auch für den damaligen CSU-Chef Horst Seehofer und späteren Innenminister war das ein Thema. Seitdem wird der Satz auch heute bei jeder passenden Gelegenheit wieder ins Spiel gebracht. Die Erkenntnis war damals wie heute korrekt. ...
Die Berliner Ampel ist längst Geschichte und die Parteien aller Couleur sind im Wahlkampfmodus. Themen werden oft an der Realität vorbei diskutiert oder je nach Parteiraison bewertet. Konkretes Handeln findet kaum noch statt. Entscheidungen über wichtige Themen wie Infrastrukturmaßnahmen oder öffentlicher Bau werden schon längst nicht mehr getroffen. Das gilt für die gesamte Wirtschaft im Lande, die von der kommenden Regierung eine dringend notwendige politische Neujustierung erhofft. Trotz schlechter Stimmung ist die Baubranche mit viel Optimismus ins neue Jahr gestartet. „Der Motor wird wieder anspringen“– blickt die Bauindustrie hoffnungsvoll auf die kommenden Monate. ...
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