De Lage Landen // Finanzierung plus Versicherung: Mehr Tempo, weniger Standzeit
DLL ermöglicht Herstellern und Händlern, Baumaschinen inklusive Finanzierung und passender Versicherung am Point of Sale „aus einer Hand“ anzubieten. Das reduziert Hürden im Verkauf und schafft im Schadenfall echte Vorteile für alle Beteiligten. In diesem Interview spricht die Redaktion mit Britta Preuß (Head of New Business Development & Strategic Initiatives) & Alexander Rummler (Regional Insurance Manager) von der DLL. Im Fokus steht, warum Hersteller und Händler Finanzierungen zusammen mit einer umfassenden Maschinenversicherung direkt am Point of Sale anbieten sollten – inklusive schneller Schadenabwicklung über die Händlerwerkstatt und optionaler Miet-/Ersatzmaschinenbausteine zur Vermeidung von Standzeiten.
Redaktion: Warum rückt die Kombination aus Finanzierung und Versicherung derzeit so in den Fokus?
Britta Preuß: Weil sie den Unterschied zwischen „verkauft“ und „dauerhaft zufrieden“ macht. Finanzierung senkt die Einstiegshürde, Versicherung reduziert das Risiko im Betrieb. Zusammen entsteht für Endkunden ein kalkulierbares Gesamtpaket – und für Händler ein zusätzlicher Servicehebel, der sich direkt im Verkaufsprozess nutzen lässt.
Redaktion: Wie wird die Versicherung in den Verkaufsprozess integriert?
Alexander Rummler: Ganz pragmatisch: Der Händler erstellt das Finanzierungsangebot über unser Tool und ergänzt die Versicherung direkt im selben Schritt. Ergebnis ist eine monatliche Rate, in der Finanzierung und Schutz zusammenlaufen – ohne Medienbruch und ohne zusätzliche Abstimmungsrunden.
Redaktion: Was hat der Endkunde davon – über die reine Rate hinaus?
Alexander Rummler: Vor allem Einfachheit und Deckungsumfang. Der Schutz startet ab Übergabe des finanzierten Objekts und kann so gestaltet werden, dass auch kritische Fälle wie Defekte an elektronischen Bauteilen, oder auf Fehlbedienung zurückzuführende Schäden abgesichert sind. Der Kunde muss sich nicht separat um eine Police kümmern – und erhält eine Lösung, die zur Maschine und zum Einsatzprofil passt.
Redaktion: Viele Betriebe fürchten Ausfallzeiten. Wie adressieren Sie das?
Britta Preuß: Unser Leitgedanke lautet: Keine Standzeit verschenken. Fällt eine Maschine aus, kann der Händler direkt nach Schadensmeldung mit der Reparatur beginnen, ohne auf die Freigabe durch einen Gutachter warten zu müssen. Fällt eine Maschine länger aus, kann der Händler ein Miet- oder Ersatzgerät anbieten und die Kosten der Versicherung in Rechnung stellen – und so Umsatz generieren, während der Kunde arbeitsfähig bleibt. Besonders relevant: Der Baustein für Mietkosten der Ersatzmaschine lässt sich in die Versicherung integrieren. Damit wird die Lücke zwischen Schaden und Weiterarbeit deutlich kleiner.
Redaktion: Welche Chancen eröffnet das dem Händler betriebswirtschaftlich?
Britta Preuß: Zwei Punkte: Erstens entsteht Zusatzumsatz durch Miet- oder Ersatzgeräte sowie Werkstattleistungen. Zweitens steigt die Kundenzufriedenheit, weil der Händler nicht nur verkauft, sondern im Ernstfall sofort handlungsfähig ist. Das zahlt spürbar auf Bindung, Weiterempfehlung und Folgegeschäfte ein.
Redaktion: Was bedeutet das für Händler konkret im Schadenfall?
Alexander Rummler: Die Schadensteuerung ist ein zentraler Vorteil. Reparaturen werden in die Werkstatt des Händlers eingesteuert – mit direkter Reparaturfreigabe durch DLL. Das verkürzt Abstimmungen, schafft Planungssicherheit und bringt die Maschine schneller zurück in den Einsatz. Gleichzeitig bleibt der Prozess für den Endkunden transparent und schlank.
Redaktion: Und welchen Nutzen sehen Hersteller – gerade ohne eigene Finanzierungseinheit?
Britta Preuß: Hersteller können gemeinsam mit uns ein Finanzierungslabel aufsetzen. Damit bieten sie ihren Kunden faktisch „in-house“ Finanzierung plus Versicherung an – direkt am Verkaufspunkt und ohne Umwege über Bankprozesse. Das verbessert Abschlussquoten, reduziert Kaufbarrieren und stärkt die Position am Markt.
Redaktion: Welche Argumente funktionieren im Gespräch am besten?
Alexander Rummler: Drei kurze Punkte: Sofort geschützt ab Übergabe. Schnell wieder einsatzbereit durch Werkstattsteuerung und Reparaturfreigabe. Und planbare Gesamtkosten – inklusive optionaler Mietkosten-Absicherung. Das sind Nutzenargumente, die Bauunternehmen unmittelbar verstehen.
Redaktion: Ihr Fazit?
Britta Preuß: Wer Finanzierung und Versicherung zusammen anbietet, schafft messbaren Mehrwert: mehr Service, weniger Risiko und im Fall der Fälle weniger Stillstand – für Endkunde, Handel und Hersteller.
Alexander Rummler: „Finanzierung ermöglicht die Investition – Versicherung sorgt dafür, dass sie auch im Schadenfall wirtschaftlich bleibt.“
Text + Bildmaterial: DLL
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