Kinshofer erwirbt Hammer

Die deutsche Kinshofer GmbH und das in Italien basierte Unternehmen Hammer S.r.l. haben heute bekannt gegeben, dass sie einen Fusionierungsvertrag unterzeichnet haben. Mit diesem Vertrag hat Kinshofer den Großteil der Anteile von Hammer erworben.

Seit über 48 Jahren ist Kinshofer ein führender Hersteller von Anbaugeräten für Ladekrane, Bagger und Kompaktlader. Das Unternehmen entwickelt seine Produktreihe fortwährend weiter, sowohl im Kran- als auch im Baggerbereich um ein kompetenter Partner für OEMs und OEDs zu sein. Frühere Firmenübernahmen durch Kinshofer, wie von Liftall Inc. (Kanada), Demarec B.V. (Holland), RF System AB (Schweden), der Auger Torque Gruppe (England / Australien / China), Solesbee´s LLC (U.S.A.) und der Doherty Gruppe (Neuseeland/Australien) stellen andere wichtige Meilensteine dieser Entwicklung dar.

Die Übernahme von Hammer ist für Kinshofer in zweierlei Hinsicht wichtig: erstens ergänzen die neuen zusätzlichen Produkte, wie z.B. eine komplette Serie Hydraulikhämmer und andere Abbruchgeräte das bereits breit gefächerte Produktportfolio und zweitens eröffnet sich so ein weiterer wichtiger Vertriebskanal für die Produkte der gesamten Kinshofer Gruppe in einem Markt in dem Hammer schon etabliert ist. Zudem hat Kinshofer die komplett vertikale und fortschrittliche Fertigung im süditalienischen Molfetta verstärkt, um die Kunden schneller und mit einer größeren Produktpalette bedienen zu können. Mit diesem Schritt demonstriert Kinshofer erneut das Streben ein globaler Marktführer bei Anbaugeräten für die Kran- und Baggerindustrie zu sein

Das im Jahr 2004 gegründete Familienunternehmen Hammer konzentriert sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Hydraulikhämmern mit bis zu 15 Tonnen Eigengewicht und anderen Abbruchgeräten, die Trägermaschinen wie Bagger effektiver und vielseitiger machen. Dies ist vor allem wichtig für kleine und mittelgroße Vertragsfirmen, die ihre Maschinen optimal nutzen müssen. Das Wissen von Hammer um diese Industrie basiert auf den 49 Jahren Erfahrung von Giovanni Modugno, gepaart mit der Leidenschaft und dem Geschäftssinn seines Sohnes. Mit einer hochengagierten und gut geschulten Belegschaft wird Hammer seine Produkte weiterhin weltweit vertreiben. Um die derzeitigen Marktbelange zu befriedigen, werden Hammer und Kinshofer zusätzliches Personal einstellen, um eine zügige und professionelle Markteinführung der Produkte beider Unternehmen innerhalb der jeweiligen Verkaufsorganisation zu gewährleisten.

Thomas Friedrich, Präsident und CEO der Kinshofer-Gruppe, erklärt: „Kinshofer verfolgt weiterhin die Strategie, der Branche eine Komplettanbieterlösung für herausragende technische Produkte bereitzustellen welche die Effizienz und – noch wichtiger – die Rentabilität für die Kunden steigert. Der Kauf von Hammer ist der nächste Schritt auf dem Weg einer der führenden globalen Hersteller von Anbaugeräten zu werden.“

Valerio Modugno, Miteigentümer und Geschäftsführer von Hammer sagt dazu: “Die Konzentration von Wissen und Kompetenz werden ein starkes Zentrum für zukünftige Entwicklungen bilden, von denen die Kunden nur profitieren können. Vor allem die Kombination der beiden Produktreihen wird noch mehr bahnbrechende Neuerungen für die Branche mit sich bringen. Die gesamte Führung von Hammer, die unverändert bleiben wird, ist begeistert ein Teil dieser gemeinsamen Zukunft zu sein.“

Die Mitarbeiter von Kinshofer und Hammer arbeiten an der schnellen Integration, um den Kunden weltweit ihre umfangreiche Produkt- und Servicereihe anzubieten.

 

Text und Bild: Kinshofer

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