Kinshofer – 128 Neuheiten und Highlights auf der bauma

„Kinshofer steht nicht nur für Qualität, sondern auch für Innovation“, sagt Thomas Friedrich, CEO der weltweit agierenden Kinshofer Group, und umreißt damit zugleich das bauma-Motto 2019 des Anbaugerätespezialisten aus dem bayerischen Waakirchen. Mit über 100 Neuheiten trumpft Kinshofer am 1.485 m² großen Messestand auf und demonstriert eindrücklich Schaffenskraft und Größe. Exklusiv mit Treffpunkt.Bau spricht Thomas Friedrich über neue Produkte, zukunftsweisende Strategien und traditionelle Werte.

 

Die Kinshofer Group ist auf der bauma an neuem Ort zu finden. Was gibt es diesmal Neues am Messestand?

Thomas Friedrich: Unsere Entwickler haben seit der letzten bauma so viele neue Produkte realisiert, dass wir nicht wie zuletzt 2016 die komplette Breite unserer riesigen Palette an Anbaugeräten zeigen, sondern diesmal anders fokussieren: An unserem neuen Stand zeigen wir 2019 ausschließlich Neues, Neuentwicklungen und neue Versionen von Anbaugeräten.

 

Nur Neuheiten am Messestand – ist das Angebot an Ausstellungsstücken damit nicht sehr überschaubar?

Thomas Friedrich: Im Gegenteil, es sind über 100 Exponate, also zu viele, um sie hier alle aufzuführen. Diese enorme Zahl an Neuheiten zeigt, wie sehr wir und unsere Tochterfirmen uns in den letzten Jahren angestrengt haben. Statistisch betrachtet betrifft das etwa jedes zehnte Produkt unseres Angebotes.

 

Kinshofer betreibt einen immensen Aufwand, um auf der bauma präsent zu sein. Warum ist die bauma ihr Geld wert?

Thomas Friedrich: Alle drei Jahre bietet die bauma die Möglichkeit, uns einem weltweiten Publikum zu präsentieren. Es geht gar nicht so sehr darum, Aufträge zu schreiben. Die Anbahnung von neuen, internationalen Geschäftsbeziehungen ist für uns sehr wertvoll. Dieses Jahr hat Kinshofer so viele Neuheiten, dass wir uns komplett darauf konzentrieren, unsere Innovationskraft zu demonstrieren. Kinshofer beweist eindrucksvoll, dass auf dem Gebiet der Anbaugeräte noch längst nicht alles erfunden ist. Zusammen mit unseren Kunden entwickeln wir stets neue Ideen und Produkte und sind stolz darauf, die Ergebnisse auf der bauma zu zeigen. Kinshofer präsentiert sich auf der bauma als global aufgestellter Komplettanbieter unter den Anbaugeräteherstellern. Wir haben ein lückenloses Angebot für sämtliche Bereiche der Baubranche und das für alle Märkte weltweit: angefangen beim klassischen Tiefbau über GaLaBau, Materialumschlag und Abbruch bis hin zum Recycling- und Schrottgewerbe.

 

Gibt es unter den 128 Kinshofer-Neuheiten auf der bauma ein besonderes Highlight?

Thomas Friedrich: Ein hochinteressantes Thema sind Tiltrotatoren. Kinshofer kommt mit einem komplett neuen Control-System für Tiltrotatoren auf die bauma. Teilautomatisierung ist hier ein wichtiges Stichwort, das für hohen Kundennutzen steht. Zudem stellen wir im Bereich NOX-Tiltrotatoren zwei neue Größen vor. Auch unsere HPX-Produktgruppe mit den bekannten Vorteilen wie Wartungsfreiheit und konstante Schließkraft wird Zuwachs bekommen. Wir stoßen hier in eine neue Größendimension vor und bringen zwei HPX-Abbruchgreifer für Bagger mit bis zu 27 Tonnen beziehungsweise bis zu 37 Tonnen.

 

Wo werden die neuen Produkte entwickelt und produziert?

Thomas Friedrich: Neben der Entwicklung der Kinshofer-Anbaugeräte durch 14 Spezialisten in der großen hauseigenen Entwicklungsabteilung und in einer eigenen Sonderabteilung sowie der Produktion am Hauptsitz tragen inzwischen auch die zugekauften Unternehmen mit ihren Mitarbeitern zu Entwicklung und Produktion bei. Insgesamt arbeiten in der Kinshofer Group 34 Konstrukteure an neuen Anbaugeräten und Verbesserungen.

 

Kinshofer ist jedem in der Baubranche ein Begriff. Was aber ist die Kinshofer Group – wie groß ist der Konzern heute?

Thomas Friedrich: Die Kinshofer Group ist eine Firmengruppe unter Leitung von Kinshofer. Der Hauptsitz des globalen Unternehmens befindet sich in der oberbayerischen Ortschaft Waakirchen-Marienstein. Die Kinshofer Group umfasst heute 17 Firmen in Deutschland, Österreich, Tschechien, England, Frankreich, den Niederlanden, Schweden, Italien, Kanada, USA, VR China, Neuseeland und Australien. Kinshofer beschäftigt über 730 Mitarbeiter. Neben dem Markt der deutschsprachigen Länder werden der europäische Markt und mit jeder neu hinzugewonnenen Vertriebsorganisation zunehmend der Weltmarkt bedient.

 

Die Kinshofer Group wächst weiter. Jüngster Zukauf ist das italienische Familienunternehmen Hammer, ein Hersteller von Hydraulikhämmern und anderem Abbruchgerät. Wie passt Hammer zu Kinshofer?

Thomas Friedrich: Wenn wir eine Akquisition vornehmen, dann kaufen wir Produkte dazu, die nicht im Konflikt stehen mit Produkten, die wir bereits im Programm haben. Mit den Hydraulikhämmern von Hammer spielt Kinshofer nun auch in diesem Bereich in der ersten Liga. Wir schließen jetzt die letzte größere Lücke in unserem Sortiment. Die weiteren Geräte von Hammer wie die Abbruchscheren ergänzen unser Portfolio außerhalb der Premiumklasse für Anwender, die nur sekundär im Abbruch tätig sind und kosteneffiziente Maschinen suchen.

 

Schnelles Wachstum birgt neben den Chancen auch große Herausforderungen. Wie integriert Kinshofer die unterschiedlichsten Unternehmenskulturen unter einem Konzerndach?

Thomas Friedrich: Es gibt keine Alternative für Qualität. Dieses Kinshofer-Credo gilt auch für Akquisitionen. Wir kaufen keine Unternehmen, die neu am Markt sind. Zu Kinshofer passen ausschließlich Hersteller und Produkte, die sich mit erstklassiger Qualität über Jahre bewährt haben. Aus dieser Riege wählen wir gezielt hochprofitable Unternehmen aus. Auch an das Management stellen wir hohe Anforderungen. Es muss langjährig in der Firma engagiert sein und sich durch hervorragende Leistung ausgezeichnet haben. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, verändern wir nichts Wesentliches an der Unternehmensstruktur. Ein Gewinn durch die Zukäufe sind auch die neuen Vertriebswege, die wir für alle Produkte der Kinshofer Group nutzen. Generell vermarkten wir hinzugekaufte Produkte sowohl unter ihrem angestammten Namen als auch unter der Marke Kinshofer. Davon profitieren beide Seiten. Es gilt: Bei den Akquisitionen geht es in erster Linie nicht um das schiere Größenwachstum der Kinshofer Group, sondern immer um die Frage, ob das neue Unternehmen zu uns und unseren Produkten passt.

 

FM.713/2

 

Text und Bilder: Kinshofer Group

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