Treffpunkt.Bau // Das Nadelöhr knacken

Die Straße von Hormus ist eines der kritischsten Nadelöhre der Weltwirtschaft: eine schmale Passage, durch die ein großer Teil des globalen Ölreichtums fließen muss. Die zum Stopp gezwungenen Tankerflotten gemahnen an den lähmenden Reformstau im Bauwesen.

Unmengen an Kapital (Stichwort Sondervermögen), Material und Innovationswillen liegen bereit, kommen aber nicht voran, weil sie durch ein enges Korsett aus über 3.700 Normen, langwierigen Planungsfeststellungsverfahren und dem föderalen Flickenteppich der Landesbauordnungen gepresst werden. „Die Politik wird die Wirtschaft nicht retten“, sagt der erfahrene Executive Interim Manager Klaus-Peter Stöppler und stellt fest: „Firmen, die weiterhin auf Hilfe aus Berlin hoffen, sind verloren.“

Doch Resignation ist keine Option. Die Digitalisierung stellt Unternehmen Werkzeuge bereit, mit denen sie ihre Produktivität steigern, Kosten senken, die steigenden Anforderungen an die Nachhaltigkeit bewältigen und dem Fachkräftemangel begegnen können. Die Digitalisierung ist jedoch mehr als ein reines IT-Projekt. Sie ist ein Kulturwandel und erfordert Zeit und Überzeugungsarbeit. Branchentreffs wie die Fachtagung Abbruch in Berlin, die Deutschen Asphalttage in Berchtesgaden und die BeBoSa in Willingen haben sich von reinen Networking-Events zu Inkubatoren für die digitale Transformation entwickelt. Die Teams von Treffpunkt.Bau waren vor Ort und haben in ihren Nachberichten Informationen und 
Meinungen eingefangen. So kommt der Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky zu dem Schluss, dass Unternehmen, die heute in Datenkompetenz, Prozessqualität und Technologie investieren, sich die Basis für Resilienz und Wachstum bauen. Mehr dazu lesen Sie in unserer Rubrik Live dabei ab Seite 12.

Unterstützung für die digitale Wende in den Bauunternehmen leisten Konzerne wie Komatsu. Der zweitgrößte Baumaschinenhersteller der Welt nutzt seine Manpower und Kapitalkraft für die Entwicklung zukunftsweisender Technologien, die nicht mit Komplexität abschrecken, sondern durch Praktikabilität und Profitabilität überzeugen sollen. Über den Stand der Technik informierte Komatsu im Rahmen eines Standort-Events in Hannover. Wir berichten ab Seite 16. Nimmermüde Assistenzsysteme und emsig Daten schaufelnde KI allein baggern jedoch keine Baugruben und gewinnen oder recyceln auch keine Rohstoffe. Für die verschiedensten Aufgaben liefert der Markt spezialisierte Anbaugeräte. Unser Sonderteil ab Seite 51 informiert Sie über Neuheiten und Highlights.


Text: Peter Hebbeker
Bildmaterial: Treffpunkt.Bau

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