News
HS-Schoch // 40 Jahre HS-Schoch – Eine Legende auf dem Gelände
Vor genau 40 Jahren legte Hermann Schoch den Grundstein für eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte. Im Juli 1986 gründete der damals junge Unternehmer die HS-Schoch Erdbaugeräte-Service in Lauchheim. Der erste Firmensitz befand sich in der Anton-Grimmer-Straße 5 – auf einem Grundstück, das die Stadt zur Verfügung stellte und auf dem zunächst eine Fertighalle errichtet wurde. Was klein begann, wurde Schritt für Schritt erweitert: Erst eine Halle, dann das Bürogebäude und schließlich weitere Ausbauten.
Hermann Schoch war zu diesem Zeitpunkt längst kein Unbekannter mehr in der Branche. Als gelernter Bauschlosser sammelte er früh umfassende Erfahrung im Baumaschinen-Zubehörbau. Bereits 1978 wagte er seine erste Selbstständigkeit im Vertrieb von LKW-Spoilern. 1980 übernahm er die Geschäftsführung eines Unternehmens im Ostalbkreis, das Zubehör für Baumaschinen vertrieb und Reparaturen ausführte. In diesen Jahren entwickelte er nicht nur sein technisches Know-how in der Metallbearbeitung sowie im Bau von Baggerlöffeln und Schaufeln, sondern auch sein Gespür für Vertrieb, Kundenbeziehungen und den Aufbau eines Netzwerks. Der Reiz des Verkaufs begleitete ihn dabei schon seit seiner Kindheit.
Von Beginn an stand ihm seine Frau Gerlinde Schoch zur Seite. „Wir haben bei null angefangen“, erinnert sie sich. „Ich war von der ersten Rechnung an dabei und habe alles Schriftliche übernommen.“ Was heute nach klaren Strukturen klingt, war damals echte Pionierarbeit – getragen von Engagement, Mut und Zusammenhalt.
Was einst mit der Produktion, dem Service und dem Vertrieb von Baggerlöffeln und Greifern begann, entwickelte sich in wenigen Jahren zu einem stetig wachsenden Unternehmen. Bereits fünf Jahre nach der Gründung folgte mit der HS-Schoch GmbH der nächste Meilenstein. Gleichzeitig entstand eine neue Sparte für LKW-Zubehör und Stylingprodukte sowie der Bezug eines eigenen Firmengebäudes. Parallel dazu wurde in Cobbelsdorf (Sachsen-Anhalt) ein weiterer Standort für den Bereich Baumaschinen aufgebaut.
1996 erweiterte HS-Schoch sein Portfolio um die Blechbearbeitung und startete in Cobbelsdorf mit der Produktion der äußerst erfolgreichen Palettenstaukästen. Vier Jahre später kam der Bereich Oberflächenbeschichtung hinzu. In den folgenden Jahren investierte das Unternehmen kontinuierlich in neue Hallen, moderne Bürogebäude und zusätzliche Kapazitäten. Aus anfänglich wenigen Mitarbeitenden ist ein Team von heute rund 300 Beschäftigten gewachsen.
Auch die nächste Generation übernahm früh Verantwortung. 2007 trat Sohn Marcel Schoch in die Geschäftsführung ein und führte die unternehmerische Entwicklung gemeinsam mit seinem Vater weiter. Tochter Julia Schoch begann bereits 2004 ihre Ausbildung im Unternehmen, leitet heute die Personalabteilung und ist Prokuristin – ganz in der Tradition ihrer Mutter.
Aus einem Familienbetrieb ist in vier Jahrzehnten eine bedeutende Unternehmensgruppe entstanden, die weit über den Baumaschinenbereich hinaus Anerkennung genießt. Hermann Schoch gilt dabei als Unternehmer mit klarer Handschrift, Bodenständigkeit und ausgeprägtem Gespür für Märkte und Menschen.
Trotz des starken Wachstums ist eines bis heute geblieben: das familiäre Miteinander. Viele Mitarbeitende sind dem Unternehmen seit Jahrzehnten verbunden – ein Zeichen für Vertrauen, Verlässlichkeit und gelebte Unternehmenskultur.
Vier Jahrzehnte Innovationskraft, Mut und Unternehmergeist machen HS-Schoch heute zu einer festen Größe der Branche – und zu einer echten Legende auf dem Gelände.
Text + Bildmaterial: HS-Schoch
Ähnliche Artikel
Social Media
Aktuelle Ausgabe
Newsletter
Bleiben Sie stets auf dem Laufenden mit dem Treffpunkt.Bau-Newsletter.
Erfahren Sie brandaktuelle Meldungen aus erster Hand. Zudem erhalten Sie mit der Anmeldung zum Newsletter kostenfreien Zugang zu unserem E-Paper.

















