25 Jahre Komatsu in Hannover

Zum großen 25-jährigen Firmenjubiläum lud Komatsu in die Hanomag Straße in Hannover ein. Treffpunkt.Bau war „Live Dabei“, als der Geschäftsführer von Komatsu Hanomag GmbH Göksel Güner, der seit 2003 das Unternehmen führt, die Verkaufserfolge benannte. Komatsu Hanomag produziert aktuell unter Vollauslastung aller Betriebszweige. In Zahlen bedeutet dies, dass 1500 Maschinen am Standort Hannover im Jahr 2015 produziert wurden. Der Umsatz im Jahr 2013 lag bei 143 Mio. Im Jahr 2014 wurden knapp 200 Millionen Umsatz erwirtschaftet. Für 2015 plant Komatsu in Hannover nochmals mit einer Steigerung von ca. 10% für den Europäischen Markt. Verantwortlich für den Deutschen Markt ist Marco Maschke. Er prognostiziert ein Wachstum in 2015 von ca. 5%. Komatsu zählt in Deutschland zu den Top 5 Herstellern von Baumaschinen. Der japanische Hersteller Komatsu fertigt nach eigenen Angaben 95% der Baumaschinen in Europa. In diesem Rahmen stellte das Unternehmen seinen PC210LCi-10 Hydraulikbagger auf dem europäischen Markt vor. Er ist der erste Bagger des Unternehmens mit „Intelligent Machine Control“. Die Nettomotorleistung des PC210LCi-10 beträgt 123 kW bei 2.000 U/min und sein Betriebsgewicht liegt je nach Ausstattung zwischen 22.620 kg und 23.480 kg. Weitere technische Daten entsprechen denen des PC210LC-10. Die Maschine ist mit der neuesten Version des Wireless Monitoring Systems von Komatsu ausgestattet. Betriebsstunden, Kraftstoffverbrauch, Maschinenstandort, Wartungs- und Warnhinweise etc. können mittels einer passwortgeschützten Internetanwendung abgerufen und analysiert werden. Die Flottenmanagementfunktion erhöht laut Hersteller die Maschinenverfügbarkeit, reduziert das Diebstahlrisiko und ermöglicht dem Distributor, die Maschine fernzuwarten.

Steuerung mit Echtzeitdaten der Löffelposition

Ein zu tiefes Eindringen des Löffels über das Zielprofil hinaus wird verhindert, indem die Löffelkante in Relation zur Maschinenposition und den Geländeplandaten gesteuert wird. Gleichzeitig wird die Position der Löffelkante dem Fahrer in Echtzeit auf dem 12,1-Zoll-Farb-Touchmonitor angezeigt.

Serienmäßig integriertes Maschinensteuerungssystem ab Werk

Die „Intelligent Machine Control“ gehört zur Standardausrüstung und umfasst Hydraulikzylinder mit Hubwegsensoren für Ausleger, Stiel und Löffel. Sie wurde zur präzisen Echtzeitpositionierung der Löffelkante entwickelt. Die inertiale Messeinheit (IMU+) ermöglicht die exakte Ausrichtung der Maschine und ermittelt aus den Daten von Drehraten- und Beschleunigungssensoren den aktuellen Maschinenwinkel. Leistungsstarke GNSS-Empfänger-Antennen empfangen die Satellitensignale zur Positionsbestimmung der Maschine.

Optimierungen zur Verbesserung der Leistung

Dank dieser Steuerung kann der Fahrer sich auf seinen Einsatz konzentrieren und läuft nicht Gefahr, zu viel Material abzutragen. Akustische Signale sowie die Winkel- und Balkenanzeige auf dem Farb-Touchscreen liefern Informationen, wodurch präzises Arbeiten ermöglicht wird. Der aktuelle Arbeitsfortschritt, eine vergrößerte Darstellung für Abzieharbeiten sowie eine 3D-Anzeige aus der Vogelperspektive können gleichzeitig am Monitor dargestellt und/oder individuell durch den Fahrer angepasst werden.

Vorteile

Die Vorteile der Steuerung spiegeln sich laut Hersteller in einer Produktivitätssteigerung wider. Möglich werde dies durch konstant exakte Grab- und Abzieharbeiten in einem einzigen automatisierten Arbeitsgang. Spielzeiten und Arbeitsleistung werden bei gleichzeitig vermindertem Fehlerrisiko optimiert, wodurch Kraftstoff- und Lohnkosten gespart und Betriebskosten für die Maschine gesenkt werden können, so das Unternehmen.

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