25 Jahre richtungsweisende Schaltechnik

Bergrheinfeld. Das Unternehmen Mayer Schaltechnik begann 1992 als Schalungshändler für den unterfränkischen Raum. Seither hat der Mittelständler eine Entwicklung hin zum erfolgreichen Schalungshersteller durchlaufen. Bekannt ist Mayer Schaltechnik vor allem für seine richtungsweisenden Produkte. Darunter beispielsweise die Stützenschalung Pax, das Aluträger-System Minimax, die Teleskop-Schalung Primax sowie die neu entwickelte Rahmenschalung Ultramax. Im Zuge der Jubiläumsfeier hat die Treffpunkt.Bau-Redaktion sich mit Bernhard Mayer, dem Geschäftsführer des Unternehmens Mayer Schaltechnik, unterhalten.

Herr Mayer, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Firmenjubiläum. Ihr Unternehmenserfolg basiert auch auf den Entwicklungen, mit denen Sie und Ihr Bruder Rolf Bewegung in den Decken- und Wandschalungsmarkt gebracht haben: Welche Entwicklung würden Sie als Ihren größten Meilenstein bezeichnen?

Bernhard Mayer: Das lässt sich nicht so einfach beantworten, sind mir doch alle meine „Kinder“ gleichermaßen ans Herz gewachsen. Den Durchbruch haben wir mit der Pax-Stützenschalung und der Minimax-Deckenunterstützung geschafft. Diese beiden Systeme kamen praktisch parallel auf den Markt und sind bis heute ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Die größte Sensation in der Branche war wohl Primax, die weltweit erste teleskopierbare Trägerschalung, die in den Einsatzbereichen von hochwertigem Sichtbeton und großflächigen Wänden Höchstleistungen bringt. Und den größten wirtschaftlichen Erfolg wird aus heutiger Sicht und langfristig für die Zukunft die Wandschalungsfamilie Ultramax bringen. Die bringt für alle Anwender ein so gewaltiges Rationalisierungspotential, das ist in diesem Produktbereich in der Form noch nicht dagewesen.

Welche Stationen muss ein neues Produkt bei Ihnen durchlaufen, bevor es marktreif ist, und auf welche Schritte legen Sie dabei besonders großen Wert?

Bernhard Mayer: Gemeinsam mit Kundenvertretern wird der Bedarf analysiert und ein Pflichtenheft systematisch abgearbeitet. Anschließend werden Prototypen und eine Nullserie im praktischen Einsatz auf der Baustelle getestet und erst nach erfolgreich bestandenem Praxistest wird mit der Serienproduktion begonnen. Dabei ist uns vor allem der Dialog mit den Praktikern wichtig. Denn was nutzt ein technisch hoch entwickeltes Produkt, wenn es nicht praxistauglich ist?

Wie gewährleisten Sie eine gleichbleibende Produktqualität und welche Leistungen rund um das Thema Schalung können Kunden von Mayer Schaltechnik erwarten?

Bernhard Mayer: Wir legen bis zur letzten Schraube größten Wert auf hochwertige Vormaterialien. Alle Produkte werden ausschließlich in Deutschland produziert und von einem deutschen Institut fremdüberwacht. „Made in Germany“ ist bei uns nicht nur ein Schlagwort, sondern unabdingbar für die gleichbleibende hohe Qualität unserer Produkte. Wir bieten unseren Kunden ein umfangreiches Servicepaket von der professionellen Schalungsplanung über die Logistik bis hin zur praxisbezogenen Einweisung auf der Baustelle. Außerdem veranstalten wir regelmäßig praxisorientierte Seminare über Themen wie zum Beispiel Sichtbeton oder Arbeitssicherheit.

Vielen Dank für Ihre aufschlussreichen Antworten. Zum Abschluss wüssten wir noch gerne, ob und in welchem Umfang Sie mit anderen Unternehmen kooperieren?

Bernhard Mayer: Wir ergänzen unsere Produktpalette mit dem Deckenschalungsprogramm Titan unseres langjährigen Partners, der Firma Ischebeck, und in Bereichen der Arbeitssicherheit arbeiten wir ebenfalls seit über 20 Jahren mit der Firma Robusta-Gaukel zusammen.

Text: Gloria Schaffarczyk

Fotos: Franz Nieberle, Mayer Schaltechnik

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