Schwedische Produkte stehen für Qualität

Stockholm. Wenn jemand hinter „schwedischen Gardinen“ sitzt, dann ist er vor allem eines: ausbruchsicher verwahrt. Aber nicht nur Justizvollzugsanstalten setzen seit Jahrzehnten auf schwedische Qualität. Auch in der Baubranche werden die hochwertigen Eisen- und Stahlprodukte aus Nordeuropa sehr geschätzt. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass die Schweden ihre eigene Baumaschinenmesse ins Leben gerufen haben. Wir waren „Live Dabei“ als die „Svenska Maskinmässan“ vom 31. Mai bis 2. Juni in Stockholm Tür und Tore öffnete.

2016 wurde die schwedische Baumaschinenmesse zum ersten Mal ausgerichtet und das Ergebnis überzeugte: Mit 8.500 Besuchern hatten die Veranstalter gerechnet,11.740 waren tatsächlich gekommen. Damit wurden alle Erwartungen deutlich übertroffen. Auch 2018 war die Messe mit Platz für ca. 110 Aussteller und 45.000 m² schnell ausverkauft. Obwohl die Svenska Maskinmässan eher kompakt und auf den schwedischen Markt zugeschnitten ist, waren nahezu alle namhaften Baumaschinenhersteller vertreten. Das ist selbst bei den größten europäischen Messen nicht immer der Fall.

 

Skandinavischer Markt setzt andere Prioritäten

Da der Schwenkrotator seinen Ursprung im skandinavischen Raum hat und dort eine Marktdurchdringung von beinahe 90 % erreicht, konnten Besucher besonders viele Schwenkrotator-Konzepte begutachten und in Aktion erleben. Auf dem großzügigen Freigelände zeigten die Aussteller die gesamte Bandbreite der Baumaschinenindustrie, von der Maschine bis zur Komponente. Auffällig war zudem die hohe Anzahl knickgelenkter Multifunktionstraktoren von Huddig. Der schwedische Hersteller nutzte die Messe, um seinen ersten Vollhybrid, den Huddig „Tigon“, zu präsentieren. Die Kombination aus Diesel- und Elektromotor soll eine Kraftstoffeinsparung bis zu 25 % gegenüber herkömmlichen Baggerladern ermöglichen.

 

 

Text und Bilder: Bernd Mair

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