Dietzel & Sohn setzt frühzeitig in der Region auf Hydrema

Dietzel & Sohn setzt frühzeitig in der Region auf Hydrema

Als Markus Dietzel im letzten Jahr den Hydrema Bagger zur Lieferung im Februar bestellt hatte, musste er sich auf die Aussagen von Mathias Hahn verlassen, der als Regionalleiter von Hydrema das Gebiet betreut. Versprochen hat man, den Kunden nicht im Stich zu lassen, wenn Service gebraucht wird und dass man in naher Zukunft mit einem exzellenten Vertriebspartner das Gebiet besetzen wird.

Versprochen hat man auch, dass der Hydrema eine ganz besondere Maschine ist, die sich durch viele Alleinstellungsmerkmale auszeichnet. Bereits bei der Vorführung der Maschine konnte Markus Dietzel erkennen, dass der Vertriebsfachmann, den er schon länger kannte, nicht mit leeren Versprechungen handelt. Denn tatsächlich stellte man bereits bei der Vorführung fest, welches Potential der Hydrema hat. „Vielleicht macht man sich mal klar, welche Überzeugungskraft der HYDREMA hat, denn tatsächlich musste sich mein Kunde ansonsten auf meine Versprechungen bzgl. Service und Betreuung aus der Nähe verlassen“, erzählt Mathias Hahn. „Und trotzdem war schon die Vorführung überzeugend genug, um den Auftrag zu erhalten.“

„Und tatsächlich hat Hydrema in allen Punkten Wort gehalten“, weiß heute ein hochzufriedener Bauunternehmer und stolzer Besitzer eines Hydrema Citybagger. Auf der Großbaustelle in Wollbach, wo der gesamte Dorfplatz neu gestaltet werden soll und wo man mit 6 von den 40 Mitarbeitern des Unternehmens ständig vor Ort ist, wird auch der MX16 mit Oilquick und Drehmotor ausgestattet effizient  eingesetzt. Als neuer Hydrema Vertriebspartner steht das Unternehmen Odenwälder Baumaschinen, mit den Standorten Schwebheim und Kürnach bei Bedarf in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.

„Schon das gibt uns ein gutes Gefühl, denn mit Odenwälder arbeiten wir schon viele Jahre gut zusammen“, erzählt Markus Dietzel. „Aber tatsächlich wissen wir heute aus vielen praktischen Anwendungen, dass wir mit dem Hydrema genau die richtige Maschine für uns gekauft haben. Ich hatte mir schon große Sorgen gemacht, als ich wusste, welche Gewichte die Schacht – Bauteile hatten, die wir für eine andere Baustelle benötigten und geglaubt, ich müsse einen Ladekran bestellen, aber auch hier konnte ich mich auf die Aussagen verlassen – mehr noch, ich war wirklich überrascht.“ Siegfried Hofmann, der erfahrene Baggerfahrer ergänzt: „Nach vielen Jahren, die ich nun mit Baggern arbeite, habe ich immer gedacht, dass die Kraft ausschließlich mit dem Zusammenhängt, was beim Bagger hinten raushängt und ich habe schon damals bei der Vorführung mit Sorge auf das kurze Heck des MX16 geschaut, aber trotz Angstschweiß auf der Stirn hat der Bagger das Schachtteil mit 7,5 t Gewicht problemlos vom Lkw hoch genommen und dann noch 2 m vom Bagger entfernt abgestellt.“

Hydrema Vertriebsleiter Martin Werthenbach klärt das Geheimnis auf: „Hydrema baut eigene Hubzylinder, hat eine ausgeklügelte Armkinematik und einen hochwertigen und soliden Stahlbau. Alleine das schwere Abstützschild darf mit Recht als solches bezeichnet werden und ist kein leichtes Schildchen, wie bei vielen anderen Herstellern. Der Bagger ist einfach rundum sehr hochwertig und solide in der Konstruktion.“

Fahrer Hofmann bestätigt: „Die Kabine ist enorm groß, hinter dem Sitz ist genügend Platz für eine große Tasche und die Winterjacken und alles ist gut zu finden und übersichtlich und durchdacht. Als zum Beispiel einmal die Sicherung vom Blinker ausgefallen ist, war es kein Problem ohne Bedienungsanleitung und ohne große Verrenkungen die Sicherung zu finden und zu tauschen, weil man problemlos von außen an den Sicherungskasten kommt und in der Türklappe die Beschreibungen für die Versicherungen und Relais abgebildet sind.“

Für Herbert Neubert, Gebietsleiter von Odenwälder Baumaschinen, der sehr gerne zu dem Termin vor Ort dazu gekommen ist, war das ebenfalls eine sehr überzeugende Erfahrung: „Wir freuen uns alle bei Odenwälder mit Hydrema ein hochwertiges Premiumprodukt verkaufen zu können. Zu sehen, wie zufrieden der Kunde und der Fahrer mit dem Einsatz der Maschine sind, beflügelt ungemein, um dieses Maschinenprogramm auch weiteren Kunden zu empfehlen und zu verkaufen.“

„Maurermeister Adam Dietzel der das Unternehmen im Jahr 1907 in Oberfladungen gründet hat und der außer Mut, Elan und zwei geschickten Händen nicht viel zur Verfügung hatte, erst recht keine Baumaschinen oder Bagger, wie wir sie heute haben und einsetzen können, würde sich freuen“, erzählt Urenkel Markus Dietzel, der das Unternehmen mit 40 Mitarbeiter heute führt.

Wohnhäuser und Stallungen wurden vom Urgroßvater gebaut und gaben dem Unternehmen schon früh einen guten Namen. Im Jahr 1937 übernahm der Sohn Cornelius, der als Maurermeister bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges vor allem im nahen Thüringen verschiedene größere Projekte verwirklichen konnte. Öffentliche Auftraggeber waren vor allem Post und Bahn. Schon zu diesem Zeitpunkt zählte das Unternehmen 20 Mitarbeiter. Der Krieg und die schwierige Lage danach brachte das Unternehmen zum Erliegen und man musste sich neu aufstellen und orientieren. 1950 waren wieder 30 Mitarbeiter beschäftigt und das Unternehmen nach Fladungen umgezogen. Mittlerweile war auch der Enkel  des Firmengründers, Werner Dietzel, in das Unternehmen als Maurermeister eingetreten und 1972 alleiniger Inhaber. Eine Reihe von größeren Projekten konnte in den 60er, 70er und 80er Jahren verwirklicht werden. Mehrere Schulen und das Kreiskrankenhaus in Mellrichstadt sind hier die bekanntesten Objekte.

Nachdem man sich bis Ende der 60iger Jahre auf den Hochbau konzentriert hat, kam durch die Kanalisierung vieler Ortschaften immer mehr der Bereich Tiefbau in den Mittelpunkt des Unternehmens. Als weiterer Meilenstein dieser Zeit ist der Bau einer halbautomatischen Betonmischanlage zu nennen. Nach der Wiedervereinigung 1990 konnte man auch in Thüringen wieder tätig werden. Um der großen Baunachfrage während des Baubooms nach der Wende gerecht zu werden, wurden zahlreiche Investitionen notwendig. Mit zwei Transportbetonwerken beschäftigte man zwischenzeitlich knapp 100 Mitarbeiter. „Es war eine verrückte Zeit“, erzählt Dipl-Ing.(FH) Markus Dietzel, der in vierter Generation das Unternehmen seit 1999 führt, „aber was wir in dieser Zeit gelernt haben ist, dass uns gute solide gebaute Technik, die entsprechende Alleinstellungsmerkmale bieten, maßgeblich dabei hilft, das Unternehmen nach vorne zu bringen. Denn es ist nicht mehr nur das Handwerk, sondern auch die zur Verfügung stehende Technik, die hilft effizient, kostensparend und damit auch zum Vorteil für Auftraggeber zu arbeiten. Mein Urgroßvater, mein Opa und mein Vater wären stolz gewesen, wenn sie einen Hydrema-Bagger zur Verfügung gehabt hätte. Wir sind es jedenfalls.“

 

Text und Bild: Hydrema

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