So groß und erfolgreich wie nie

So groß und erfolgreich wie nie

München. „Die Interforst ist die einzige Fachmesse für Forstwirt­schaft und Forsttechnik, auf der die Fassi Group ausstellt. Dieses Jahr war für uns sehr erfolgreich, unser Stand war trotz der Hitze gut frequentiert. Man hat gemerkt, dass das Fachpublikum sich vorab schon gut informiert hat und gezielt nach bestimmten Pro­dukten gesucht hat. Auch 2022 werden wir auf jeden Fall wieder dabei sein“, so Wolfang Feldmann, Geschäftsführer Fassi Ladekrane GmbH. Die mit 75.000 m² und 453 Ausstellern (davon 160 aus dem Ausland) größte Interforst aller Zeiten hat bei allen Beteiligten ein positives Echo hervorgerufen. Die Aussteller lobten, so der Veranstalter, insbesondere die hohe Qualität und Fachkenntnis der Besucher. Auch die reibungslose Organisation der Messe, die vom 18. bis zum 22. Juli in München stattfand, kam gut an.

An den fünf Messetagen kamen über 50.000 Fachbesucher, rund 1.000 mehr als 2014. Der Auslandsanteil pendelte sich wieder bei 18 % ein. Die Stimmung in der Branche, da waren sich die Ausstel­ler einig, ist hervorragend, die Innovationsbereitschaft hoch. Aus­gesprochen positiv reagierte die Branche auf die ungewöhnlich starke Präsenz hochrangiger Politiker auf der Interforst 2018. Fazit: Die Interforst ist, so der Veranstalter, als Leitmesse für die meisten Aussteller gesetzt und bestätigte auch in diesem Jahr wieder ihren Stellenwert als Innovationsschaufenster und Leitmesse der Wald-und Forstbranche.

 

Reibungslose Organisation und prominente Gäste

Entsprechend zufrieden äußerte sich Reinhard Pfeiffer, stellvertre­tender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München: „Die Interforst 2018 hat eindrucksvoll gezeigt, dass wir es mit einer modernen Hightech-Branche zu tun haben. Digitale Lösungen sind in der Wald- und Forstwirtschaft überall auf dem Vormarsch und schon heute aus den Forstbetrieben nicht mehr wegzudenken. Dass die Staatsministerin Michaela Kaniber so viel Zeit auf der Interforst verbrachte und sogar Ministerpräsident Markus Söder zu Gast war, empfinden wir und vor allem unsere Aussteller als große Wertschät­zung für die Branche.“ Projektleiterin Martina Ehrnsperger zeigte sich erfreut, dass „die Interforst so reibungslos verlaufen ist und bei den meisten Ausstellern große Zufriedenheit herrscht. Auch für den Auf­bau im Vorfeld der Messe bekamen wir viel Lob. Das alles lässt mich jetzt schon zuversichtlich in Richtung 2022 blicken. Ich hoffe und wünsche mir, dass dann alle Aussteller wieder dabei sind!“

 

Top-Thema Digitalisierung

Das dominierende Thema auf der Interforst 2018, sowohl bei den großen Maschinenherstellern als auch im Kongress, in Foren und Sonderschauen, war die fortschreitende Digitalisierung. Zu sehen waren zum Beispiel Harvester, die selbsttätig Daten auf­nehmen und in die Buchführung einspielen.

 

Starke Partner für fachliches Rahmenprogramm

Bei der Realisierung des Rahmenprogramms wurde die Interforst wieder von zahlreichen Partnern unterstützt. Als überaus gelungen wurde laut Veranstalter die thematische und räumliche Verzahnung von Kongress, Foren und Sonderschau in Halle B6 empfunden, ent­sprechend groß war hier die Resonanz der Besucher. Der wissen­schaftliche Kongress beschäftigte sich diesmal mit den Themen Klimawandel und Holznutzung, Digitalisierung und Bioökonomie. Auch in den Foren-Vorträgen war die Forstwirtschaft 4.0 ein großes Thema, ebenso wie Arbeits- und Gesundheitsschutz. Die Sozialver­sicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) stellte in ihrer Sonderschau „Im Großen wie im Kleinen – Technikeinsatz schafft Sicherheit“ den Arbeitsschutz und gesundheitliche Aspekte bei der Verwendung technischer Werkzeuge in den Fokus.

 

Ein Hingucker – die praktischen Vorführungen

Lärm und Action – auch das gehört traditionell zur Interforst. Als „Hingucker“ erwiesen sich diesbezüglich wieder die Bayerischen Waldarbeitsmeisterschaften, die „Stihl Timbersports Shows“, und, erstmals in diesem Jahr, der Sägespaltautomaten-Vergleichstest des Deutschen Landwirtschaftsverlags.

 

 

Text und Bilder: Treffpunkt.Bau, Messe München

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