Italienischer Vorzeige-Fräsenhersteller

Treffpunkt.Bau im Gespräch mit Uwe Basler, der den Vetrieb in Deutschland für die Firmen Simex und Canginibenne leitet.
Die Firma Simex wurde 1991 in San Giovanni in Persiceto, 15 km nördlich von Bologna gegründet. Der Firmengründer und Inhaber Mirco Risi ist zugleich der technische Kopf des Unternehmens, das aktuell über 70 Mitarbeiter beschäftigt und weltweit präsent ist. Treffpunkt.Bau war „Live Dabei“ und konnte sich die Fabrikationsstätte von Simex ansehen. Simex ist ein Vorzeigeunternehmen, wenn es um soziale Kompetenz und strukturierte Arbeitsabläufe geht, erklärt Uwe Basler, der für die Unternehmen Canginibenne und Simex den deutschsprachigen Markt verantwortet. Auf dem modernen Werksgelände zeigten die Verantwortlichen der Treffpunkt.Bau-Redaktion unter anderem ein Testgelände, große Teilelager und überraschend ergonomische Arbeitsplätze nicht nur in der Produktion und Konstruktion. Spezialgebiet des Unternehmens, das seit den Gründungstagen Anbaugeräte für den Bereich der Erdbewegung herstellt, sind Anbaufräsen. Das beinhaltet unter anderem Fräsköpfe für Felsen und Abbruch, Asphaltfräsen, Radfräsen und Fräsen für spezielle Anwendungszwecke. Zum Sortiment der Firma gehören zudem Brecherlöffel und -schaufeln sowie Sieblöffel und Verdichter.
Uwe Basler erklärt die Firmenphilosophie des Geschäftsführers Mirco Risi: „Wir bringen fast grundsätzlich neue Produkte mit neuen technischen Lösungen auf den Markt. Keines der Geräte unseres Unternehmens ist eine Kopie. Natürlich gibt es Konkurrenzprodukte auf dem Markt, aber Simex hat immer versucht, einen etwas anderen Weg zu gehen.“ Ein Beispiel dafür sind die Asphaltfräsen des italienischen Herstellers, die sich selbst nivellieren, sowie der Brecherlöffel, der kein Backen-, sondern ein Wellenbrecher ist. Weitere Besonderheiten sind zudem Fräsköpfe, die einen innenliegenden Motor haben und nicht über ein Getriebe arbeiten, betont Basler. Auch die Simex Sieblöffel sind erwähnenswert, deren Siebstärke von der Maschine aus reguliert werden kann. Im Fräsenbereich bietet das Unternehmen außerdem Spezial- und Individuallösungen. Da die Frästrommeln direkt auf dem Betriebsgelände von Robotern produziert werden, ist das Unternehmen flexibel und kann schnell auf Kundenwünsche reagieren. Die Zahnanordnungen können individuell auf Oberfläche, Material, Feinheit und Tiefe des zu bearbeitenden Objektes angepasst werden. So sind zum Veredeln von Oberflächen wie beispielsweise Industrieböden andere Fräsköpfe nötig als bei Kanalarbeiten.
Simex hat sich weltweit eine gute Position erarbeitet und festigt sich auf dem deutschen Markt vor allem durch seine Fräsköpfe und Anbaubrecherlöffel. Im deutschen und österreichischen Markt ist Uwe Basler seit vielen Jahren eine bekannte Größe. Basler bezeichnet sich selbst als „externer Export-Manager“ unter anderem für Simex Fräsen. Durch seine Fachkenntnisse ist Basler vor allem durch seine Produkt-Schulungen und seinen Praxisbezug bekannt. Viele Treffpunkt Bau Leser kennen Uwe Basler von Schulungen oder Messen. Bei unserem Redaktionsbesuch wurde deutlich, dass Basler vom Endanwender über den Vertrieb bis zur Konstruktion beim Hersteller den Bogen spannt, um die Anbaugeräte stetig zu verbessern und praxisnah weiterzuentwickeln.

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